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Seidel weist ZDF-Behauptung zu Gebührenüberschuss zurück

Potsdam/Köln (ots) - Der Vorsitzende der ARD-Finanzkommission und WDR-Verwaltungsdirektor, Prof. Norbert Seidel, hat der Behauptung des ZDF widersprochen, die ARD erziele durch die für den Hörfunk erhobenen Rundfunkgebühren einen jährlichen Milliardenüberschuss. "Die Argumentation, die ARD profitiere durch die Hörfunkgebühr in besonderer Weise, ist schlicht falsch", sagte Seidel heute in Potsdam am Rande der ARD-Intendantensitzung. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) ermittle den Bedarf für ARD und ZDF auf der Grundlage der Kosten für Personal, Programm, Sachaufwendungen und Investitionen. Dabei werde nicht in Ausgaben für Hörfunk oder Fernsehen unterschieden. Der Bedarf, so Seidel, werde dann für das ZDF vollständig aus der Fernsehgebühr und für die ARD aus der anteiligen Fernsehgebühr und der sogenannten Grundgebühr für den Hörfunk gedeckt. Von einer "Überdeckung" könne daher keine Rede sein. Dies würde die KEF auch keinesfalls zulassen. "Wenn es die Grundgebühr nicht gäbe, müsste auch der Finanzbedarf der ARD vollständig aus der Fernsehgebühr gedeckt werden. Das ZDF hätte dadurch keinen Vorteil", erklärte Seidel. ots Originaltext: ARD Radio & TV Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Pressekontakt: ARD-Sprecher Rüdiger Oppers Tel. 0221/220-1867 Original-Content von: ARD Radio & TV, übermittelt durch news aktuell

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