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GVK: Gremienvorsitzende und Intendanten verständigen sich auf Eckpunkte einer Strategie zur Jugendansprache

    Saarbrücken (ots) - Die Intendanten und die Gremienvorsitzenden haben sich in der Hauptversammlung in Saarbrücken auf Eckpunkte einer Gesamtstrategie zur erfolgreichen Ansprache jüngerer Zielgruppen verständigt.

    Sie sehen eine hochwertige technische und inhaltliche Qualität sowie Multimedialität, Interaktivität, Crosspromotion und Verknüpfung der Jugendangebote als strategische Erfolgsfaktoren an. Die GVK bestärkt die Intendanten darin, die jungen Formate der Landesrundfunkanstalten in EinsFestival zusammenzuführen und innovative Angebote zu erproben.

    Mit Blick auf die Ansprache der unter 30-Jährigen plädiert die GVK weiterhin dafür, die Vor- und Nachteile eines spezifischen Jugendfernsehkanals und -portals eingehend zu prüfen und hierbei insbesondere die Erkenntnisse der Mediennutzungsforschung und Jugendforschung einzubeziehen.

    Im Frühjahr dieses Jahres waren im Rahmen des GVK-Forums "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Jugend - ein (noch) seltenes Paar?" bereits Ideen und Erfahrungen diskutiert worden. Der konstruktive Austausch mit Programmmachern und engagierten Vertretern der gesellschaftlichen Gruppen und Verbände wird seither kontinuierlich fortgeführt. Für 2010 plant die GVK ein Jugendforum II, um erneut den Nutzwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die jüngeren Gebührenzahler zu fokussieren.

    Angesichts der niedrigen und weiter sinkenden Reichweiten bei der jungen und jüngeren Zielgruppe hatten die Gremienvorsitzenden die Intendanten gebeten, eine Gesamtstrategie für eine erfolgreichere Ansprache jüngerer Zuschauer zu entwickeln.

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