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ErlebnisBauernhof 2015 ist Kommunikations- und Dialogplattform der Land- und Ernährungswirtschaft - Eine Zukunftsbranche ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen

Berlin (ots) - Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche geht es nicht nur um Fragen zu Technik und PS-Stärken, Tierhaltung und Tierwohl, Bodenschutz und Pflanzenforschung, sondern das Gespräch und der enge Kontakt zu einer neugierigen Öffentlichkeit stehen im Vordergrund. Dazu präsentieren viele verschiedene Verbände, Institutionen und gesellschaftliche Gruppen sich und ihre Tätigkeiten in der Halle 3.2. Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), als federführender Organisator des ErlebnisBauernhofes, stellt dazu heute die Ausstellungsbereiche "Landwirtschaft & Gesellschaft" sowie "Treffpunkt" vor.

Dr. Anton Kraus, Geschäftsführer der FNL, erklärt, worum es geht: "Tue Gutes und rede darüber. Nach diesem Motto werden die Aussteller im Bereich 'Landwirtschaft und Gesellschaft' und 'Treffpunkt' ihre Kommunikationsaktivitäten im landwirtschaftlichen Umfeld vorstellen, diese auch vor Ort demonstrieren und die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen bei vielerlei Aktionen ermutigen. Es freut uns, dass wieder zahlreiche, bundesweit aktive Verbände, die eine wichtige Rolle bei der politischen Vertretung sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Berufsstands und der Branche einnehmen, den ErlebnisBauernhof als Dialog- und Kommunikationsplattform nutzen. Besonders erfreut sind wir über die Präsenz der beiden für die Agrarwirtschaft relevanten Generaldirektionen der Europäischen Kommission."

Erstmals werden auf dem ErlebnisBauernhof sowohl der langjährige Partner, die Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, als auch die Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission gemeinsam vertreten sein. Zudem wird die Weltorganisation für Tiergesundheit diesen Auftritt ergänzen. Unter dem Motto "from farm to fork", also vom Erzeuger zum Verbraucher, wird anschaulich dargestellt, wie die EU auf jeder Stufe der gesamten Kette der Lebensmittelerzeugung sicherstellt, dass 500 Millionen Europäer die sichersten Lebensmittel der Welt genießen können. Die beiden Generaldirektionen laden an ihrem Stand zu einer sinnlichen Entdeckungsreise vom Erzeuger zum Verbraucher ein und zeigen ganz praxisnah, wie man ein Ei bis zu seinem Ursprungsbetrieb in der EU zurückverfolgen kann.

Ebenfalls europäisch, und zum ersten Mal dabei, ist die in Brüssel beheimatete "Groupe de Bruges". Dieser Partner bietet eine umfassende Online-Plattform, www.caneucapit.eu, in der alle europäischen Bürger vieles über den ältesten gemeinsamen, europäischen Politikbereich, die Gemeinsame Agrarpolitik, erlernen und diskutieren können. Eine herausragende Stellung nehmen in diesem Themenbereich die landwirtschaftlichen Verbände Deutscher Bauernverband, Deutscher LandFrauenverband und Bund der Deutschen Landjugend ein.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) stellt an seinem Stand mit Hilfe verschiedener Elemente die Entwicklungen in der modernen Tierhaltung sowie die Bedeutung der Böden als Existenzgrundlage der Landwirte und Lebensgrundlage der Menschheit in den Vordergrund. Erneut wird eine eigene Milchbar die Gäste mit frischen Cocktails verwöhnen. Den Reinerlös wird der DBV für die Spendenaktion "Grün ist die Hilfe" zugunsten der Welthungerhilfe spenden.

Der Deutsche LandFrauenverband widmet sich unter dem Motto "LandFrauen mischen sich ein" dem politischen und gesellschaftlichen Engagement der mehr als 500.000 LandFrauen in Deutschland. In Halle 3.2 informiert der Verband besonders über die politischen Aktivitäten. LandFrauen aus ganz Deutschland erhalten Tipps und Rat für die anstehenden Aktionstage 2015. Kinder und Jugendliche werden herzlich eingeladen, mehr über ihre täglich konsumierten Lebensmittel zu erfahren.

Der Stand des Bundes der Deutschen Landjugend wird 2015 von der Landjugend aus dem Rheinland und Hessen betreut. Unter dem Motto "Generation XY?!" werden Alt und Jung eingeladen, gemeinsam an einem neuen Generationenvertrag zu arbeiten. Mit Hilfe eines Generationenbaumes soll ein Bild von Anregungen, Wünschen und Erwartungen der Besucher entstehen. Daraus können dann bei Diskussionen um die Gestaltung des demografischen Wandels wichtige Impulse entstehen. Zudem wollen die Jugendlichen den Besuchern an ihrem Stand das besondere Landjugendgefühl vermitteln und mit Hilfe technischer Tricks das sekundenschnelle Altern ermöglichen.

Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft präsentiert sich mit ihrem "Grünen Sofa". Verbraucher haben hier die Gelegenheit, sich am Dialog mit den Vertretern der Landwirtschaft zu beteiligen. Anknüpfend an das Hallenmotto "Wir nutzen und schützen aus Verantwortung" können die Besucher deutlich machen, was sie von einer verantwortungsvollen Landwirtschaft hinsichtlich des Tier-, Umwelt- und Ressourcenschutzes erwarten. Das "Grüne Sofa" wird unterstützt vom Landmaschinenhersteller CASE IH, der für jedes abgegebene Statement einen Euro zugunsten der Welthungerhilfe spendet.

Der Schwerpunkt des Vereins information.medien.agrar (i.m.a), der mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Albrecht-Thaer-Schule den i.m.a-Wissenshof betreibt, liegt zuvorderst auf den jungen Entdeckern der Messehalle. Denn dieser bietet dem jungen Publikum eine Vielzahl von spannenden "Sinnesproben" und bietet Kindern und Jugendlichen Experimente zur Erweiterung ihres Landwirtschafts- und Ernährungswissens an. Auf der virtuellen "Bauernhofinsel" am i.m.a-Stand können Kinder auf iPads spielerisch erfahren, wie ein Landwirt arbeitet. Mit der GemüseAckerdemie präsentiert sich ein Angebot, das die Einrichtung von Schulgärten erleichtert. Konkret kann auf dem i.m.a-Wissenshof in einem Hochbeet eifrig "geackert" werden, was dann sicherlich Appetit auf den Anbau von Gemüse gemacht. Im "Treffpunkt" sollte man auf keinen Fall einen Besuch beim neuen Caterer, dem Spargelhof Jakobs aus Beelitz, verpassen. Regionale und nationale Spezialitäten stehen auf der Speisekarte und sorgen so inmitten der Halle von morgens bis abends für das leibliche Wohl der Gäste. Von dort hat man auch einen direkten Blick in das ErlebnisBauernhof-TV-Studio, auf die Bühne und die Videoleinwände des ErlebnisBauernhofes, auf denen live das Programm des "TV-Studios" übertragen wird. Täglich wird dort ein vielfältiges Programm geboten. Dazu gehören Showküchen, informative und unterhaltsame Talks, die agrarheute.com-Show und die Sendung "Grüne Woche Spezial" des Medienpartners tv.berlin.

Der Deutsche Landwirtschaftsverlag ist mit agrarheute.com als dem offiziellen Medienpartner des ErlebnisBauernhofes vor Ort und gestaltet das Programm im neu konzipierten "ErlebnisBauernhof-TV-Studio" mit.

Ebenfalls mit einem Stand vertreten ist die Welthungerhilfe, die ihren Schwerpunkt auf die Situation der mehr als 13 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen in der Region um Syrien und Irak legt, die dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Am Stand gibt es Informationen über die gegenwärtige Arbeit in Syrien, der Türkei und dem Nordirak, dem diesjährigen Ziel der Spendenaktion "Grün ist die Hilfe" auf dem ErlebnisBauernhof.

Die Katholische Landvolkbewegung Deutschlands und der Evangelische Dienst auf dem Lande laden auf ihrem Gemeinschaftsstand "Kirche auf dem Land" zur Beschäftigung mit dem Thema "Der Familienbetrieb - ein Zukunftsmodell?" ein. In diesem Jahr geht es damit um die Zukunft der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und die Fragestellung, inwieweit sie eher ein Auslaufmodell oder fit, flexibel oder zukunftsträchtig sind? In einer kleinen Kirche auf dem ErlebnisBauernhof bieten die Kirchen zudem inmitten des Messetrubels einen Rückzugspunkt und laden auch zu täglichen Impulsen zur Besinnung ein.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau stellt auf dem ErlebnisBauernhof die Präventivkampagne "Denk an mich. Dein Rücken" vor, die öffentlichkeitswirksam für den Schutz der Wirbelsäule bei der Arbeit sensibilisieren soll.

ErlebnisBauernhof

Der ErlebnisBauernhof ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bauernverbandes, des Vereins information.medien.agrar und der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft, die den ErlebnisBauernhof federführend koordiniert. Über 60 weitere Partner sind beteiligt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt den ErlebnisBauernhof, agrarheute.com und tv.berlin sind offizielle Medienpartner. Die Veranstaltungstechnik des ErlebnisBauernhofes wird gefördert von der audio+frames Veranstaltungstechnik GmbH. Weitere Informationen sind verfügbar unter: http://www.fnl-erlebnisbauernhof.de

Pressekontakt:

Koordinationsbüro ErlebnisBauernhof
c/o Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL)
Ingo Willoh
Pressesprecher FNL
Tel.: 030 8866355-40
Mobil: 0152-33967669
i.willoh@fnl.de

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