Frau im Spiegel

Millionär Frank Asbeck hat dem Papst und dem Vatikan ein Solardach verpasst

München (ots) - Der Papst ist offenbar ein Freund von alternativen Energien. Frank Asbeck (51), Chef der SolarWorld AG, einem der erfolgreichsten Solarunternehmen der Welt, verrät im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL, dass der Heilige Vater "auch eine Solaranlage auf einer Audienzhalle des Vatikans und auf seinem Privathaus in Bayern" hat. "Ich war schon beim letzten Papst, Johannes Paul II. Zu ihm sagte ich: ,Heiliger Vater, wir können aus Sand und Sonne Strom machen.' Er hat mich entrüstet angeschaut und gesagt: ,Mein Sohn, nur der liebe Gott kann alles'", so Asbeck.

Der Millionär, der Legastheniker ist, hat bereits in der Schulzeit Schreibarbeiten wenn möglich delegiert. "Ich hatte quasi seit meinem elften Lebensjahr eine Sekretärin." Auf die Frage, wer genau das war, antwortet er "die klassenbesten Mädchen". Obwohl er in der Klasse die meisten Fehler gemacht habe, habe er dank eines IQ-Test-Ergebnisses nie an sich gezweifelt. Asbeck: "Ich musste als Kind zum Oberschulamt, um dort einen Intelligenztest zu machen. Danach wusste man: Der ist nicht wirklich blöd. Das Resultat des IQ-Tests war 136, also sehr ordentlich."

Zum Thema Frauen hat Frank Asbeck "nachgerechnet und herausgefunden, dass ich in den letzten 25 Jahren sehr treu war. Ich war mit vier Frauen zusammen - nacheinander. Mit meiner zweiten Ehefrau bin ich 2011 fünf Jahre verheiratet. Susanne ist meine liebste und letzte Frau." Sie hätten sich entschlossen, 25-jährige Hochzeit zu feiern. "Weil Susanne alle positiven Eigenschaften der Frauen vereint, die mich ertragen haben." Außerdem bekomme man dafür viel einfacher eine Tischdeko. Ob seine Frau diese Idee gut findet? - "Natürlich. Das ist ja eines der Kriterien, warum sie mit mir zusammen ist. Ich will mich nicht selber loben, aber ich bin lustig. Mir fällt jeden Tag irgendein Quatsch ein."

Frank Asbeck hat eine Patchwork-Familie. Zwei Kinder stammen aus seiner ersten Ehe, eines hat seine Frau mitgebracht. "Das ist natürlich nicht immer einfach, aber wir kriegen es wunderbar hin", sagt er. "Die Kinder verstehen sich untereinander sehr gut." Weihnachten seien zumindest zwei der drei Omas immer dabei. "Großmütter haben ja unabhängig vom Charakter einen sehr dekorativen Einfluss. Weihnachten, ohne dass eine Oma im Stuhl sitzt, ist kein Weihnachten." Darauf angesprochen, dass er mal fünf Jahre lang nicht mit seinem Vater geredet habe, sagt Asbeck: "Ich glaube, es waren sogar zweimal fünf." Seine Begründung: "Weil jeder kleine Baum Sonnenperioden braucht, damit er unter einem großen wachsen kann."

Ob er immer schon vom SolarWorld-Erfolg überzeugt war? - "Natürlich gibt es Momente des Nachdenkens und Zauderns. Und auch Ängste: Schaffe ich den nächsten Schritt?" Hilfreich sei bei ihm in so einer Situation "Spazieren gehen". Er sei zwar kein Bäume-Umarmer, aber es gebe oberhalb von Remagen eine 500 Jahre alte Stieleiche mit schönem Blick übers Rheintal. "Da muss ich einfach nur hingehen und mich drunter setzen. Dieser Baum hat jeden Mist schon mal gesehen. Da relativieren sich Probleme und viele kriege ich dann im Kopf gelöst."

Eines seiner aktuellen Projekte ist die eigene Figur. "Wenn man 130 Kilo wiegt, muss man abnehmen. Sonst sind irgendwann die Knie durch."

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