Frau im Spiegel

Barbara Wussow: "Ich bin eine schreckliche Glucke"

München (ots) - "Wie eine zweite Abnabelung", beschreibt Barbara Wussow (48) in FRAU IM SPIEGEL die Entstehung des Buches "Klausjürgen Wussow - sein Leben mit Ida Krottendorf". Gemeinsam mit ihrem Bruder Alexander (45) hält sie in dem Band Erinnerungen an ihr Familienleben fest und gedenkt damit zum 80. Geburtstag ihres verstorbenen Vaters ihrer Eltern. "Wir zeigen unsere Eltern als die Menschen, die sie waren, bevor jeder meint, sie öffentlich aburteilen zu können", erklärt Alexander Wussow.

Ihre Kindheit bezeichnen die Geschwister als "herrlich". Als sich die Eltern trennten, empfand Barbara "nur Panik", wie sie FRAU IM SPIEGEL verrät. "Ich wollte festhalten, habe mit allen beiden ununterbrochen geredet." Laut Alexander war das Schlimme "die Stille, die eingetreten ist, diese Sprachlosigkeit nach so viel Fröhlichkeit. Es war grauenvoll".

Zu Alexander hat Barbara eine enge Beziehung. Sie kann sich an keinen Streit mit ihm erinnern. "Ich bin eine schreckliche Glucke", gesteht sie. "Aber es ist meine große Sorge und Liebe zu all meinen Kindern. Und ich muss aufhören, meinen 45-jährigen Bruder Alexander ständig als mein drittes Kind anzusehen." Auf der anderen Seite sei er über Nacht plötzlich erwachsen geworden, und sie habe sich auch anlehnen und verzweifelt sein können.

Als Glück betrachtet die Schauspielerin heute, mit der Familie beim Bruder im Garten zu grillen, eine Geburtstagsfeier bei sich, die Gesellschaft guter Freunde und einen Bruder und eine Familie zu haben, "mit der man glücklich sein kann, wenn auch manchmal nur für ein paar Stunden". Man werde bescheidener. "Früher wollte man die ganze Welt an sich reißen."

Ihren berühmten Nachnamen hat Barbara Wussow "wie ein Sprungbrett in ein Wasser" erlebt, "das viel kälter und viel tiefer ist als anderswo". Wenn sie nicht gut sei, reiche der Name "einmal, oder zweimal, aber kein drittes Mal".

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Ulrike Reisch
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