Skoda Auto Deutschland GmbH

Grundstein für Deutschlandzentralen von Skoda und SEAT gelegt

Weiterstadt (ots) - Die deutschen Tochtergesellschaften von Skoda und SEAT werden in Weiterstadt gemeinsam ein Bürogebäude beziehen. Heute haben der stellvertretende Hessische Ministerpräsident und Hessische Justiz-, Integrations- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, sowie der Geschäftsführer von Skoda Auto Deutschland, Hermann Schmitt, und der Kaufmännische Leiter von SEAT Deutschland, Rüdiger Holzapfel, den Grundstein für den Neubau gelegt. Neben zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Zeremonie auch Landrat Klaus Peter Schellhaas und der Weiterstädter Bürgermeister Peter Rohrbach teil.

Bereits im kommenden Jahr sollen über 400 Beschäftigte von Skoda und SEAT in das neue, umweltgerecht gebaute Domizil einziehen. Die beiden Deutschland-Vertretungen bleiben indes eigenständig, was auch durch die Architektur des Neubaus verdeutlicht wird, die einen getrennten Auftritt ermöglicht. Skoda, seit 1991 bereits in Weiterstadt ansässig, hat im vergangenen Jahr 190.717 Fahrzeuge an Kunden in Deutschland ausgeliefert und war damit stärkste Importmarke.

Der stellvertretende Hessische Ministerpräsident und Hessische Justiz-, Integrations- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn betonte in seinem Grußwort: "Wenn große und renommierte Marken wie Skoda und SEAT Hessen weiterhin als Sitz ihrer Deutschlandzentralen nutzen, dann spricht das für den Standort und die gute Wirtschaftspolitik der Landesregierung."

"Die Entscheidung der beiden Importeure für ein gemeinsames Bürogebäude in Weiterstadt ist ein klares Bekenntnis zum Standort Rhein-Main. Und die Region bietet alles, was zum wirtschaftlichen Erfolg nötig ist: kluge Köpfe, exzellente Wissenschaft, vernetzte, schnelle Wege und verlässliche politische Rahmenbedingungen für Unternehmen. In Weiterstadt entstehen jetzt 11.000 Quadratmeter für zwei wachsende Marken im Zukunftsmarkt für umweltfreundliche Fahrzeuge. Ich hoffe sehr, dass mit dem Erfolg der beiden Marken noch mehr Arbeitsplätze im Rhein-Main-Gebiet geschaffen werden", erklärte der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto.

Von Skoda sind im Grundstein je ein Modell des ersten Autos in der Geschichte der Marke, der Typ A "Voiturette" von 1905, und der jüngsten Baureihe, des kompakten SUV Skoda Yeti, verewigt. Als weite-re Zeitdokumente von Skoda wurden je eine aktuelle Ausgabe der Imagebroschüre, der Kunden-, Händler- und Mitarbeiterzeitungen sowie ein Handelsregisterauszug und ein Skoda Logo in das kupferne Rohr gelegt.

Der Umzug in ein Gebäude, das modernen Standards entspricht, ist eine logische Fortführung der Philosophie von Skoda Auto und SEAT. Wirtschaftlich arbeitende Motoren mit geringem Schadstoffausstoß sowie Ressourcen schonender Materialeinsatz und energieoptimierte Fertigungsprozesse sind wichtige Eckpfeiler des Umweltgedankens beider Unternehmen. So setzt man zur Kühlung und Beheizung des Gebäudekomplexes auf Geothermie. Die im Sommer bei der Kälteerzeugung anfallende Abwärme wird in einem Erdpendelspeicher gesammelt und in den Wintermonaten zum Heizen genutzt.

Auf dem insgesamt 13.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Max-Planck-Straße nahe der Autobahn 5 entsteht ein fünfstöckiges Bürogebäude mit 11.000 Quadratmetern Nutzfläche und rund 530 PKW-Stellplätzen. Bauherr, Entwickler und Investor des Gebäudes, das bereits Anfang 2011 bezugsfertig sein wird, ist die Lang & Cie. Real Estate AG (Architekt: Neumann Architekten GmbH, Frankfurt am Main). Das Projektmanagement obliegt ProProjekt, Frankfurt am Main.

Möglich wird der Bezug eines gemeinsam genutzten Bürogebäudes, da bei beiden Volkswagen Töchtern die bisherigen Mietverträge ausgelaufen waren. Daher lag es nahe, dass Skoda und SEAT Synergie-Effekte nutzen und durch eine Bindung in langfristigen Mietverträgen einen Investor für einen Neubau gewinnen konnten.

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