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Der Tagesspiegel: Anwalt schätzt Gesamtschaden durch Lkw-Kartell auf 100 Milliarden Euro

Berlin (ots) - Das von der EU-Kommission mit einer Rekordsumme bestrafte Lkw-Kartell hat in 14 Jahren einen geschätzten Gesamtschaden von rund 100 Milliarden Euro verursacht. "Wir gehen von 600.000 Geschädigten aus und einem Schaden von durchschnittlich 12.000 Euro pro Fahrzeug", sagte der Anwalt Christopher Rother, der die Berliner Niederlassung der US-Kanzlei Hausfeld leitet, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Rother vertritt einen geschädigten Lkw-Fuhrparkunternehmer. Der Volkswagen-Konzern, gegen den Hausfeld in der Diesel-Affäre vorgeht, sei mit gleich zwei Marken - MAN und Scania - an dem Kartell beteiligt gewesen, sagte Rother. Gegen Scania wird allerdings noch ermittelt.

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