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Der Tagesspiegel: Ifo-Chef Sinn hält EZB-Politik für "unerträglich"

Berlin (ots) - Ifo-Chef Hans-Werner Sinn hat sich gegen den Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Das sei eine "monetäre Staatsfinanzierung", die die EU-Verträge verbieten würden, sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Am kommenden Mittwoch befasst sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit dem von der EZB 2012 angekündigten Anleihekaufprogramm OMT. Generalstaatsanwalt Cruz Villalon spricht dann sein Plädoyer, dem die Richter in der Regel folgen. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sagte der Zeitung: "Ich erwarte, dass der Europäische Gerichtshof die EZB stärken wird und sich nicht der Empfehlung des Bundesverfassungsgerichts anschließen wird." Ifo-Chef Sinn hält das für falsch, er lehnt das Anleihekaufprogramm grundsätzlich ab. "Dieses Programm ist ein kostenloser Versicherungsschutz für die Käufer der Staatspapiere der Krisenländer", sagt er.

Die Meldung auf Tagesspiegel.de: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ifo-oekonom-sinn-ezb-kaufprogramm-fuer-staatsanleihen-waere-unertraeglich/11212578.html

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