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Der Tagesspiegel: Arbeitnehmervertreter kritisieren Eick-Verträge

    Berlin (ots) - Arbeitnehmervertreter von Karstadt und Quelle haben die Abfindungsverträge des scheidenden Arcandor-Chefs Karl-Gerhard Eick mit der Privatbank Sal. Oppenheim scharf kritisiert. "Da besteht ein klarer Gewissenskonflikt. Eine Bank und ein Unternehmen haben völlig unterschiedliche Interessen", sagte der Chef des Quelle-Betriebsrats Ernst Sindel dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Er kritisierte, dass stets nur über die Höhe von Managergehältern diskutiert werde. Dabei gehe es auch um die Frage, wem ein Chef wirklich verpflichtet sei.

    Viele Mitarbeiter bei Karstadt sähen die Vertragsbindung von Eick an die Bank, die einer von zwei Mehrheitsaktionären bei Arcandor ist, sehr kritisch. Das sagte der Betriebsratschef von Karstadt, Hellmut Patzelt, dem Tagesspiegel: "Sie können die Verträge von Herrn Eick und Sal. Oppenheim nicht erklären. Das ist für die Mitabeiter nicht nachvollziehbar."

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