Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel: Gekaufte Doktortitel: Stifterverband kritisiert Universitäten für Vernachlässigung der Qualtitätssicherung

    Berlin (ots) - Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft kritisiert anlässlich des Skandals um den Handel mit Doktortiteln, die deutschen Hochschulen hätten sich in der Vergangenheit zu wenig um die Qualitätssicherung gekümmert.

    "Hochschulen und Forschungsinstitute müssen endlich Instrumente einer Qualitätssicherung entwickeln, mit denen individuellem Fehlverhalten institutionell begegnet werden kann", erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands, in einem Namensbeitrag im Tagesspiegel (Ausgabe vom 26. August).

    Der jetzt sichtbare Reflex "Schuld sind die Anderen" lenke von "eigenen Schwächen, blinden Flecken und Versäumnissen" ab, die es aufzuarbeiten und zu beseitigen gelte.

    So müssten die Hochschulen zum Beispiel transparente Bewerbungs- und Auswahlverfahren von Doktoranden, schriftliche Promotionsvereinbarungen und eine ständige Begleitung durch ein Betreuerteam und Mentoren einführen.

    "Man kann einzelnen schwarzen Schafen ihr Treiben mehr oder weniger schwer machen", so Meyer-Guckel.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Der Tagesspiegel, Dr. Anja Kühne, Telefon: 030/26009-324

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de
 

Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Der Tagesspiegel

Das könnte Sie auch interessieren: