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Der Tagesspiegel: Länder wollen Zypries bei Fahrgastrechten bremsen

Berlin (ots) - Nach dem Streit um die unerlaubte Telefonwerbung wollen die Bundesländer Bundesjustizministerin Brigitte Zypries jetzt auch bei der gesetzlichen Regelung der Fahrgastrechte die Stirn bieten. "Die Länder werden den Gesetzentwurf der Ministerin zu den Fahrgastrechten im Bundesrat stoppen, falls Zypries auf ihrer Position beharrt", sagte der Baden-Württembergische Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) dem Tagesspiegel am Sonntag. Zypries will Bahnkunden erst dann entschädigen, wenn der Zug mindestens eine Stunde Verspätung hat. Ende Januar will sie den entsprechenden Gesetzentwurf einbringen. Die Länder wollen den Kunden eine Entschädigung dagegen bereits dann zubilligen, wenn sich der Zug um eine halbe Stunde verspätet. Im Dezember hatte der Bundesrat bereits einen Gesetzentwurf des Justizministeriums zur unerlaubten Telefonwerbung abgelehnt. Während Zypries den Kunden ein 14tägiges Widerrufsrecht einräumen will, fordern die Länder, dass mündlich geschlossene Verträge vom Kunden schriftlich bestätigt werden müssen. "Ich verstehe überhaupt nicht, warum sich Frau Zypries dagegen sperrt"., sagte Hauk. Auch hier ist eine Einigung nicht in Sicht. Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030/26009-260 Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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