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Der Tagesspiegel: CSU-Politiker Alois Glück verteidigt Widerstand gegen Erbschaftsteuer Landtagspräsident: Christsoziale schrumpfen aber nicht zum Berliner Störfaktor/ Nach wie vor "sehr starke Verstimmung" über die CDU

    Berlin (ots) - Berlin - Der scheidende bayerische Landtagspräsident Alois Glück hat den Widerstand der CSU gegen die neue Erbschaftsteuer verteidigt - und seine Partei gleichzeitig gegen den Vorwurf in Schutz genommen, nach ihren Wahlverlusten zum beleidigten und egozentrischen Störfaktor in Berlin zu werden. "Die CSU schrumpft nicht auf eine solche Haltung", sagte Glück dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Inzwischen werde "vielleicht nur stärker wahrgenommen, was wir zur Erbschaftsteuer immer schon gesagt haben".

    Glück betonte, dass es in der CSU nach wie vor "eine sehr starke Verstimmung über die, vorsichtig gesagt, nicht gerade ausgeprägte Unterstützung bei der Landtagswahl durch die CDU und deren Führung" gebe. Man wisse aber "dass wir nicht aus Verärgerung heraus Politik gestalten können".  Die Union könne "auf Bundesebene nur im Miteinander regierungsfähig sein, nicht im Neben- oder Gegeneinander". Glück erinnerte daran, dass die CSU der "stabilisierende Faktor" gewesen sei, als die CDU wegen der Spendenaffäre in einer tiefen Krise steckte. "Und wir haben keine kraftmeierischen Sprüche von uns gegeben, wie sie nun aus Teilen der CDU an uns gerichtet werden."

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