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Der Tagesspiegel: Alba-Chef: Lafontaines Wort von der Enteignung "pure Demagogie"

Berlin (ots) - Der wohl einflussreichste Familienunternehmer Berlins, Eric Schweitzer, hat die Forderung von Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine nach Enteignung von milliardenschweren Familienunternehmern zurückgewiesen. "Die Äußerungen Lafontaines sind pure Demagogie und in ihrem durchschaubaren wie plumpen Populismus unerträglich. Hier zeigt sich leider erneut, wie leichtfertig bestimmte Politiker versuchen, dumpfe Reflexe auszulösen", sagte Schweitzer dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). Gemeinsam mit seinem Bruder Axel gehört ihm der Entsorgungskonzern Alba, zudem ist der 43-Jährige Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer. Gerade in der derzeitigen Finanzkrise zeige sich, dass der Mittelstand und dabei insbesondere die Familienunternehmen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft seien, sagte Schweitzer. "Das ist eine Tatsache, um die wir weltweit beneidet werden." Lafontaine hatte mit Blick auf den Autozulieferkonzern Schaeffler gesagt: "Kann es sein, dass Frau Schaeffler zehn Milliarden erarbeitet hat? Nein, das kann nicht sein!" Solche Vermögen seien "grundgesetzwidrig" und müssten enteignet werden. Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260 Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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