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Der Tagesspiegel: Bahn-Preise wären mit Bedienzuschlag um 6,5 Prozent gestiegen

    Berlin (ots) - Durch den Bedienzuschlag wären die Preise bei der Deutschen Bahn ab Dezember deutlich stärker als nur um die vorgesehenen 3,9 Prozent gestiegen. Über alle Kunden und Vertriebskanäle gerechnet hätte die durchschnittliche Preiserhöhung 6,5 Prozent betragen, wie der "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) unter Berufung auf Berechnungen der Berliner Unternehmensberatung KCW meldet. "Es sollte eine verdeckte Preiserhöhung stattfinden, die für das Ergebnis der Sparte Fernverkehr sehr wichtig gewesen wäre", sagte der KCW-Experte Michael Holzhey dem Blatt. Mit anderen Worten: Verzichte die Bahn auf den Zuschlag und wolle den gleichen Einnahmeerlös erzielen, müssten die Preise um 6,5 Prozent steigen. Die Bahn hatte am Freitag erklärt, auf den Zuschlag verzichten zu wollen.

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