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Der Tagesspiegel: Winfried Nachtwei, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen: "Abzug wäre Kurzschlusshandlung"

Berlin (ots) - Berlin. Der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen, Winfried Nachtwei, hat seinem Parteikollegen und Vizefraktionschef im Bundestag, Hans-Christian Ströbele, scharf widersprochen: Ströbele hatte gefordert, den militärischen Einsatz in Afghanistan in verantwortbarer Weise zu beenden. Nachtwei sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Ein sofortiger Abzug wäre eine politische Kurzschlusshandlung." Bei seiner letzten Reise nach Afghanistan hätten sämtliche Gesprächspartner der demokratischen Zivilgesellschaft übereinstimmend die Einschätzung geteilt, dass "der Abzug internationaler Truppen aus Afghanistan in einen Bürgerkrieg mündet", sagte Nachtwei. Aus gut informierten Kreisen erfuhr der "Tagesspiegel am Sonntag" zudem, dass die Bundeswehr sich bereits mit den afghanischen Familien in Verbindung gesetzt habe, die von den tödlichen Schüssen bei einem Kontrollpunkt in Kundus betroffen waren. Ein Bundeswehrsprecher wollte die Information weder bestätigen noch dementieren. Inhaltliche Rückfragen richten sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Politik, Tel. 030/26009-389 Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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