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Der Tagesspiegel: Verkehrsbranche fordert mehr Geld für Straße und Schiene

    Berlin (ots) - Die Verkehrsbranche hat mehr Geld für Investitionen in die Infrastruktur verlangt. "Es sind mindestens zwei Milliarden Euro zusätzlich für Straße und Schiene pro Jahr nötig", sagte Klaus-Peter Müller, Präsident des Deutschen Verkehrsforums, dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Angesichts der "Unterfinanzierung" laufe das Land Gefahr, dass es sonst in wenigen Jahren überproportional teuer werde, sagte er vor dem Hintergrund der Haushaltsverhandlungen in Berlin. "Dann müssen wir das nachholen, was wir bislang versäumt haben", befand Müller, der den Commerzbank-Aufsichtsrat leitet. "Geld genug ist da." Über die Mineralölsteuer, die KFZ-Steuer und die LKW-Maut flössen jährlich mehr als 50 Milliarden Euro in die Staatskasse. Außerdem verursachten Staus Milliarden-Kosten und verpesteten die Umwelt. "Fließender Verkehr ist deutlich naturverträglicher als gestauter - das nehmen viele Umweltschützer und Politiker mitunter nicht wahr."

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