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Der Tagesspiegel: BDI-Chef: Die Arbeitnehmer brauchen mehr Netto

Berlin (ots) - Berlin. Für höhere Nettoeinkommen hat sich der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Werner Schnappauf, ausgesprochen. "Wir als Industrieverband sind der Ansicht, dass die Arbeitnehmer ihren Anteil am Aufschwung bekommen sollten. Der Staat hat von 2004 bis 2007 konjunkturbedingt 91 Milliarden Euro mehr eingenommen; bei den Arbeitnehmern, die das Wachstum ja erwirtschaften, sind in der gleichen Zeit aber nur 18 Milliarden Euro angekommen", sagte Schnappauf dem Tagesspiegel. Wenn "Gehaltserhöhungen durch höhere Steuern aufgefressen werden", dürfe man sich nicht wundern, dass die "Zustimmung für unser System rapide gesunken" sei. Nur noch ein Drittel der Bevölkerung bejahe die soziale Marktwirtschaft. "Die Arbeitnehmer müssen auch im Portemonnaie sehen, dass sie etwas von ihrer Leistung haben und ihnen unser marktwirtschaftliches System nutzt." Dem BDI-Chef zufolge "haben auch die Arbeitnehmer und Gewerkschaften durch Lohnzurückhaltung geholfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern". "Wir haben eine unglaubliche Renaissance der Industrie", sagte Schnappauf weiter."Jeden Tag stellen die Unternehmen 1000 zusätzliche Arbeitskräfte ein, das ist phänomenal. "Wegen der Industrie" wurde Deutschland in relativ kurzer Zeit vom Wachstumsschlusslicht in Europa zur Lokomotive", sagte Schnappauf dem Tagesspiegel. Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Redaktion Wirtschaft, Telefon: 030/26009-260 Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de   Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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