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Repräsentative Studie von TNS Emnid (mit Bild)
Gesundheitsbezogene Angaben auf Verpackungen sind für Verbraucher oft unklar und erfordern europaweite Kontrollen

Repräsentative Studie von TNS Emnid (mit Bild) / Gesundheitsbezogene Angaben auf Verpackungen sind für Verbraucher oft unklar und erfordern europaweite Kontrollen
TNS Emnid/ Becel pro.activ- Grafik 1: Vertrauen der Konsumenten in gesundheitsförderliche Wirkung von Lebensmitteln. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Unilever Deutschland GmbH"

Hamburg (ots) - Der Trend zur gesunden Ernährung ist ungebrochen. 92 Prozent der Konsumenten in Deutschland halten diese für wichtig bis sehr wichtig, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Medien- und Sozialforschungs GmbH TNS Emnid im Auftrag von Becel pro.activ. Die repräsentative Bevölkerungsbefragung beschäftigt sich mit der Thematik "Verständnis, Vertrauen und Akzeptanz der Verbraucher im Bereich Health-Claims".

Bei der Frage nach dem grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung gibt der überwiegende Anteil der Befragten an, gut informiert zu sein. Dass Hersteller Aussagen zu gesundheitsförderlichen Eigenschaften der Lebensmittel machen, wird von 38 Prozent der Konsumenten als wichtig, von 43 Prozent sogar als sehr wichtig eingestuft. Doch trotz Interesse und allgemein hohem Informationsstand ist für die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland (74 Prozent) die Erklärung von Lebensmittelherstellern über die Wirkungsweise bestimmter Inhaltsstoffe auf die Gesundheit unverständlich. "Die Studie zeigt deutlich, dass es in Deutschland große Unklarheiten in Bezug auf gesundheitsbezogene Angaben von Lebensmitteln gibt", so Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von TNS Emnid. "Die Kennzeichnungen werden überwiegend als unklar, wenig informativ und nicht ausreichend kritisiert." Missverständliche Angaben auf Verpackungen führen dazu, dass nur jeder sechste Bundesbürger den Herstellerinformationen zur gesundheits-förderlichen Wirkung von Lebensmitteln vertraut. 87 Prozent halten diese für reine Werbeaussagen, 59 Prozent beurteilen die Angaben als schwer verständlich.

Um Verbraucher vor unklaren Werbebotschaften zu schützen, hat die EU im Jahr 2006 die Health-Claims-Verordnung auf den Weg gebracht, die nun nach und nach ihre Wirkung entfaltet: Generell gilt, dass gesundheits-, krankheits- und nährwertbezogene Produktversprechen in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nur noch dann erlaubt sind, wenn sie von der EU-Kommission ausdrücklich zugelassen wurden. Die Entscheidung wird mit Hilfe der Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und auf Basis anerkannter und durch wissenschaftliche Studien ausreichend belegter Daten gefällt. Auch Grafiken, Symbole und Bilder fallen unter diese Verordnung. Ende 2009 hat die EFSA die ersten 500 Bewertungsergebnisse von über 4000 eingereichten Gutachten veröffentlicht, nur etwa ein Drittel hat der Prüfung des Gremiums standgehalten und ein positives Votum erhalten. Die rechtswirksame Zulassung von speziellen gesundheitsbezogenen Angaben steht aber noch aus.

Zusätzlich bestand für Lebensmittelunternehmen die Möglichkeit, noch über gesundheitsbezogene Angaben hinaus konkrete Angaben über die Reduzierung von Krankheitsrisiken anzumelden. Eine solche von Becel pro.activ vorgelegte Angabe: "Pflanzensterine senken/reduzieren nachweislich den Cholesterinspiegel. Ein hoher Cholesterinspiegel gehört zu den Risikofaktoren der koronaren Herzerkrankung" gehört zu den ersten Aussagen, die nach den strengen Regelungen der EU-Verordnung Bestand haben. Die Wirkung von Becel pro.activ ist durch die Health-Claims-Verordnung erneut wissenschaftlich und offiziell bestätigt worden. "Laut unserer Befragung halten 89 Prozent der Verbraucher in Deutschland europaweite Kontrollen von gesundheitsbezogenen Angaben für wichtig bis sehr wichtig" ordnet Klaus-Peter Schöppner das Ergebnis ein.

Darüber hinaus hat Becel pro.activ seit Anfang des Jahres die Erläuterung der Wirkungsweise in den Mittelpunkt aller Kommunikationsaktivitäten gestellt. Allen voran steht ein neues Verpackungsdesign, das durch klare Aussagen und eine leicht verständliche Grafik den Konsumenten erläutert, wie genau Pflanzensterine im Körper arbeiten. "Uns ist es sehr wichtig, dass Verbraucher verstehen, wie unsere Produkte wirken und welchen gesundheitlichen Nutzen sie haben", so Michael Warburg, Technical Management/External Regulatory Affairs von Unilever Deutschland.

Becel pro.activ Produkte enthalten Pflanzensterine, die zusammen mit einer abwechslungsreichen Ernährung und einem gesunden Lebensstil nachweislich das "schlechte" LDL-Cholesterin um bis zu 15 Prozent senken können. Die wirksamen Pflanzenstoffe (Pflanzensterine) haben eine ähnliche Struktur wie das Cholesterin. Sie wirken wie ein Filter im Darm, indem sie die Aufnahme des Cholesterins in den Blutkreislauf aktiv behindern. Becel pro.activ Produkte sind speziell für Menschen geeignet, die ihren erhöhten Cholesterinspiegel senken wollen und damit ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren möchten.

"Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr einen deutlichen Informationsbedarf der Konsumenten und dass ein Umdenken innerhalb der Verbraucherkommunikation nötig ist", kommentiert Michael Warburg. "Mit der veranlassten Befragung möchten wir eine Diskussion über Vertrauen und Transparenz im Hinblick auf gesundheitsbezogenen Angaben anregen."

Mehr Information rund um Becel pro.activ finden Sie unter www.becel.de .

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