Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Bauhauptgewerbe im 1. Quartal 2016: Bauunternehmen konnten durcharbeiten - Umsätze im 1. Quartal um 5 % im Plus. Auftragseingänge um 14 % über Vorjahresniveau

Berlin (ots) - Die Bauunternehmen konnten im 1. Quartal aufgrund der milden Temperaturen und hohen Auftragsbestände zur Jahreswende durcharbeiten: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im 1. Quartal bei 11,5 Mrd. Euro und damit um nominal 4,9 % über dem entsprechenden Vorjahreswert (März: + 3,6 %). Dies war der höchste Umsatzwert in den ersten drei Monaten seit 15 Jahren.

Auch die Nachfrage fällt positiv aus: Die Bauunternehmen meldeten für das 1. Quartal einen Anstieg des Auftragseingangs von nominal 13,9 %. Für März ergab sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ein Plus von 13,0 %. Im Vormonatsvergleich sind die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes allerdings um 0,5 % zurückgegangen (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt).

Die Gefahr, dass ein Großteil der Auftragsbestände schon in den ersten Monaten abgearbeitet wurde, sieht der Verband nicht. Aufgrund der guten Auftragslage ist die Reichweite der Auftragsbestände im Bauhauptgewerbe - lt. einer Umfrage des ifo Instituts - von Januar bis April von 2,8 Monate auf 3,2 Monate gestiegen.

Durchweg positive Signale kamen aus dem Wohnungsbau: Der Umsatz stieg im 1. Quartal um 12,6 %, die Nachfrage nahm um 18,0 % zu (März: 12,5 % bzw. 18,0 %). Auch für den Öffentlichen Bau meldeten die Unternehmen gute Zahlen: Der Umsatz lag um 3,7 %, die Nachfrage sogar um 20,2 % über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (März: + 3,4 % bzw. + 16,7 %). Dagegen konnte der Wirtschaftsbau im 1. Quartal nur ein unterdurchschnittliches Umsatzplus von 1,8 % vorweisen, im März fiel die Umsatzentwicklung sogar negativ aus (- 0,8 %). Der Auftragseingang lag mit 6,6 % aber deutlich im Plus (März: + 6,9 %).

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de

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