Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gemeinsame Presseerklärung des Deutschen Getränkefachgroßhandels und der Deutschen Umwelthilfe e. V.
Mittelständische Privatbrauereien und Getränkefachhandel begrüssen Einwegpfand - BDI Präsident Henkel, Aldi und Discountermärkte isoliert

Radolfzell (ots) - Jährlich 100 kg Verpackungsmüll pro km Bundesstraße 82 Prozent der Bürger sprechen sich für Dosenpfand aus In einer ersten Auswertung der bundesweiten Reaktionen auf die fast einstimmige Entscheidung der Umweltministerkonferenz am vergangenen Freitag unterstützen neben den Umweltverbänden auch der Deutsche Getränkefachgroßhandel, die mittelständischen Privatbrauereinen und der deutsche Getränkeeinzelhandel die für Sommer 2001 beschlossene Einführung eines Pfandes auf Dosen und Einweggebinde. Kommunen, Verkehrsbetriebe und Straßenmeistereien begrüßten diese klare Entscheidung als lange überfällig. Kritik kam erwartungsgemäß im wesentlichen von den großen Discountmärkten, die in den vergangenen Jahren den durchschnittlichen Mehrweganteil von 72 auf 22 Prozent gesenkt haben und heute z.T. überhaupt keiner Mehrweggebinde anbieten. In einer gemeinsamen Presseerklärung des bundesdeutschen Getränkefachgroßhandels und der Deutschen Umwelthilfe zeigten sich diese besonders von den Stimmen aus dem Einzelhandel ermutigt, die ankündigten, aufgrund des Einwegpfandes zukünftig verstärkt auf Mehrweg zu setzen bzw. Dosen komplett aus dem Angebot zu nehmen. Neue Zahlen zum Grad der Vermüllung lieferte die Straßenmeisterei Celle: Der Verpackungsmüll am Straßenrand ist auf 50 kg pro km an Landstrassen und gar 100 kg an Bundesstraßen angewachsen. Kommunen, Schulen und Verkehrsbetriebe begrüßten ebenfalls die Pfandentscheidung unter Hinweis auf ihre zunehmenden Probleme mit der Vermüllung von Verkehrsflächen und Grünanlagen. Eine vom Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL durchgeführte Online-Befragung ergab zwischenzeitlich eine Zustimmung von 82 Prozent für das Dosenpfand. ots Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V., Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe e.V., Güttinger Str. 29, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732/9995-0, Mobil: 0171/3649170, Fax.: 07732/9995-77, Email: info@duh.de Günther Guder, Bundesverband des Deutschen Getränkfachgroßhandels e.V., Humboldtstr. 7, 40237 Düsseldorf, Tel.: 0211/683938, Fax.: 0211/683602, Email: GFGH_Verbaende@compuserve.com Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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