Deutsche Umwelthilfe e.V.

Mehrweg-Innovationspreis 2010: Premium-Design und Tradition ausgezeichnet

Berlin (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung Deutsche Umwelthilfe und Stiftung Initiative Mehrweg verleihen Mehrweg-Innovationspreis 2010 - RheinfelsQuellen für neuen Mehrweg-Mineralwasserkasten geehrt - Moderne Ästhetik innovativer Saftmehrweggebinde der O-I Germany GmbH und der Saint Gobain Oberland AG überzeugen Jury - Ehrenpreis für die Gestaltung der klassischen Perlenflasche an Günter Kupetz Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben zum dritten Mal den Mehrweg-Innovationspreis für Leistungen zur Stärkung und Weiterentwicklung von Mehrwegverpackungen für Getränke verliehen. In diesem Jahr wurden insgesamt vier Preisträger ausgezeichnet. Die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH wurde für die Entwicklung und Markteinführung eines neuen, markentypischen Mehrweg-Kastens mit komfortablem Tragegriff und extra großem Sichtfenster geehrt. Durch die großen Sichtfenster und die plakative Gestaltung der Außenflächen ist der neue Mehrwegkasten ein echter Blickfang im Getränkemarkt. Die RheinfelsQuellen haben ihre Produktlinien neu konzipiert und bieten nun erfolgreich die Exklusivmarke Rheinfels Urquell in den Varianten Medium und Klassik ausschließlich in Glas-Mehrwegflaschen an. "Die Einführung von Exklusivmarken in Glas-Mehrwegflaschen ist ein glasklares Statement für Qualität und Klimaschutz. Insbesondere im Mineralwasser-Segment ist der Hang zum billigen PET-Einweggetränk in den letzten Jahren ein zentrales Motiv gewesen, sich von der Mehrweg-Glasflasche zu verabschieden. Der neue Kasten der RheinfelsQuellen GmbH ist eine pfiffige und elegante Idee, um diesem Trend entgegenzutreten", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Die O-I Germany GmbH und die Saint-Gobain Oberland AG wurden für die Konzeption neuer und ökologisch optimierter Mehrwegflaschen für Fruchtsaft und Fruchtsaftschorlen ausgezeichnet. Mit den ästhetisch überzeugenden Glasflaschen wurden zwei neue und zukunftsweisende Ansätze für das bewährte Mehrwegsystem im Saftsegment ausgewählt. Durch die Gewichtsreduzierung und Transportoptimierung könnten die neu konzipierten Mehrwegflaschen einen erheblichen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen und zum Umweltschutz beitragen. "Innovation für die Umwelt, verbunden mit Eleganz und Qualität für den Verbraucher zeichnet die neuen Mehrwegflaschen aus. Ein alter Werkstoff erfindet sich neu. Glas und Mehrweg hat Zukunft!", betonte Staatssekretär a. D. Clemens Stroetmann für die Stiftung Initiative Mehrweg. Die Entwicklung moderner Mehrwegflaschen mit Premium-Optik gibt einen notwendigen Impuls für Mehrwegverpackungen im Getränkesegment Saft, wo die Mehrwegquote inzwischen auf unter acht Prozent gesunken ist. Gerade hochempfindliche Fruchtsäfte bedürfen einer qualitativ hochwertigen Verpackung, wie Mehrwegflaschen aus Glas. In der Kategorie Ehrenpreis wurde Herr Prof. Günter Kupetz für das Design der klassischen "Perlenflasche" für Mineralwasser vor über vierzig Jahren ausgezeichnet. Seit 1969 wurden mehr als fünf Milliarden Perlenflaschen hergestellt und in Umlauf gebracht, was diese bis heute zur weltweit erfolgreichsten Mehrwegverpackung macht. Die Perlenflasche ist Sinnbild für Mineralwasser in Mehrweg geworden und trägt aktiv zum Klima- und Umweltschutz bei. Mehrwegflaschen schonen natürliche Ressourcen und haben ein erheblich geringeres Treibhauspotenzial als Einwegverpackungen. Durch die häufige Wiederbefüllung und die in der Regel kurzen Transportstrecken von Mehrwegflaschen wird beispielsweise für Mineralwasser in Mehrwegflaschen nur die Hälfte des klimaschädlichen CO2 erzeugt wie für Wasser in Einwegflaschen aus Plastik. Wenn alle alkoholfreien Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden, könnten im Vergleich zur Abfüllung in Einwegverpackungen jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Getränke in Glasflaschen erhöhen außerdem den Genuss. Sie steigern beim Konsumenten das Gefühl für Qualität, Wert und Lebensfreude. Aber auch ein umweltfreundliches und funktionierendes Mehrwegsystem bietet noch Optimierungspotential. Deshalb sind Innovationen und Kreativität auch bei Mehrweg-Glasverpackungen immer noch wichtig. Die DUH und SIM appellieren an alle Abfüller und Logistiker die Glas-Mehrwegsysteme zu pflegen und ideenreich weiter zu entwickeln. Pressefotos der Preisverleihung werden auf der Homepage der Deutschen Umwelthilfe unter www.duh.de zur Verfügung gestellt. Pressekontakt: Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de Clemens Stroetmann, Staatssekretär a.D., Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg, Eichenweg 11, 14557 Wilhelmshorst, Tel.: 033205 24037, E-Mail: info@choch4.de Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-41, Mobil: 0160 5337376, E-Mail: elander@duh.de Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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