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30 Jahre Erasmus-Programm

30 Jahre Erasmus-Programm

Erasmus+ fasst die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Austausch- und Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammen.

30 Jahre Mobilität dank Erasmus - heute Erasmus+

Das europäische Austauschprogramm für Studierende ist eine Erfolgsgeschichte. Ziel ist es, die Identifikation mit Europa zu stärken und ein positives europäisches Lebensgefühl zu schaffen. Der Name des Stipendienprogramms geht zurück auf den Gelehrten und Kosmopoliten Erasmus von Rotterdam und ist inzwischen zu einem feststehenden Begriff geworden. Wer für ein oder zwei Semester ins Ausland geht, "macht Erasmus". Das Programm nimmt den Studierenden viel Organisationsaufwand ab: Die Studienleistung im Ausland wird anerkannt, an den Austausch-Universitäten gibt es Sprachkurse und ein Empfangskomitee organisiert internationale Erasmus-Partys. Außerdem bekommen Studierende je nach Land zwischen 150 und 500 Euro monatlich. Bei den Deutschen ist übrigens Spanien als Zielland besonders beliebt.

Ein Rückblick

1987 startete das Programm mit europaweit rund 3.000 Studierenden im Austausch, knapp 700 aus Deutschland. Mittlerweile nehmen jährlich allein rund 40.000 Deutsche am Erasmus-Programm teil. Insgesamt wurden bisher 3,5 Millionen Studierende gefördert. Zunächst hatte man nicht so recht mit einem Erfolg des Programms gerechnet, es war dreimal abgelehnt worden, bis es der Rat der Europäischen Bildungsminister verabschiedete. Die Wirtschaft in Europa war Anfang der Achtzigerjahre geschwächt und viele Länder hatten ihre eigenen Interessen im Blick. Europa steckte in einer Art Krise - ähnlich wie heute. Viele Menschen waren skeptisch und konnten mit dem europäischen Gedanken wenig anfangen. So suchte man nach Möglichkeiten, den Einwohnern Europa näherzubringen, unter anderem durch das Treffen von Bürgern und den Austausch von Schülern sowie Studierenden.

Für wen ist Erasmus+?

Damals beteiligten sich elf Staaten der Europäischen Gemeinschaft, inzwischen sind es 33. Mit Erasmus+ besteht nun seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Über 17 Prozent des Erasmus+-Budgets fließen in Projekte und Stipendien mit globaler Ausrichtung. Das Erasmus-Programm geht damit weit über die EU hinaus. Erasmus ist eine Investition in die Zukunft, in Zeiten von Rechtspopulismus und Brexit gilt das umso mehr. Das Förderangebot ist sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet worden. Der Ideen- und Erfahrungsaustausch kommt nicht nur Studierenden, sondern auch Hochschulen und Jugendorganisationen aus Partnerländern zugute. Bis 2020 werden europaweit mehr als vier Millionen Menschen aus Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport mit Erasmus+ Erfahrungen im Ausland gemacht haben.

Erasmus+ Versicherung

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