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Investigativ-Journalist Arndt Ginzel warnt vor "RT Deutsch" - Heute Abend große "Frontal 21"-Doku: "Putins geheimes Netzwerk"

Hamburg (ots) - Der Investigativ-Journalist Arndt Ginzel glaubt, dass der russische Staatsender RT Deutsch von der Stigmatisierung der deutschen Medien als "Lügenpresse" profitieren möchte. In einem Gespräch mit dem Mediendienst kress.de sagt Ginzel, gemeinsam mit Joachim Bartz und Ulrich Stoll Autor der "Frontal 21"-Dokumentation "Putins geheimes Netzwerk - Wie Russland den Westen spaltet" im ZDF: "RT Deutsch hat sich vor allem in der Anfangsphase als Dienstleister Pegida & Co. angedient und die fremdenfeindlichen Veranstaltungen Woche für Woche live gestreamt. Wortführer der Bewegung wurden plötzlich zu Aktivisten oder Deutschlandexperten erklärt."

Und Arndt Ginzel fügt im Gespräch mit dem Mediendienst kress.de hinzu: "Wenn die etablierten Medien Missstände in Russland aufdecken, kann es sich nur um Hetze, Lüge oder Propaganda handeln. Hier gibt es Parallelen zur AfD und der Pegida-Bewegung. Auch sie nutzen den Schlachtruf "Lügenpresse", um sich gegen Kritik zu immunisieren. Eine Steuerung scheint da überflüssig zu sein. Was sich beispielsweise aus einem älteren Leaks aus dem Umfeld des russischen Ultranationalisten Alexander Dugin entnehmen lässt, ist eine Vernetzungstaktik. Kremlnahe Organisationen oder Putin-Unterstützer suchen schon seit Jahren den Kontakt zu antiliberale, teils rechtsradikale Bewegungen und Parteien in Europa."

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kress.de-Doku-Tipp: Das ZDF strahlt die "Frontal21"-Dokumentation "Putins geheimes Netzwerk - Wie Russland den Westen spaltet" am Dienstag, 4. Oktober, um 21 Uhr aus.

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