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kressreport: 30 Jahre Privatfernsehen: Warum RTL und Sat.1 in der Krise stecken und wie sie sich daraus befreien können

Heidelberg (ots) - 30 Jahre nach seiner Gründung steckt das Privatfernsehen in einem Anpassungsprozess, der vieles auf den Kopf stellen wird. kressreport-Autor Peer Schader analysiert im aktuellen Heft (EVT: 24.1) die drei Hauptprobleme, woran RTL und Sat.1 derzeit kranken und nennt mögliche Lösungen.

Problem 1: Der Markt zersplittert. Die beiden großen Privatsendergruppen kannibalisieren sich selbst, indem sie neue, eigene TV-Kanäle wie Sixx oder RTL Nitro etablieren. Mit jedem weiteren Prozent, dass sie an die Beiboote abgeben müssen, steigt jedoch der Druck auf deren Rentabilität.

Problem 2: Netflix kommt. Nie war es für Zuschauer bequemer, sich gegen das aktuelle, lineare TV-Programm zu entscheiden. Sie können nicht mehr nur zwischen den Programmen der klassischen Sender auswählen, sondern theoretisch auch auf Video on Demand ausweichen. Dabei spielt Flexibilität und Unmittelbarkeit von streamingbasierten Angeboten wie Netflix eine große Rolle. Der Kampf um das Zeitbudget wird immer härter.

Problem 3: Die Renditefalle. Um die von Investoren geforderten zweistelligen Renditen zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren die Programmbudgets drastisch gekürzt und kostspieligere Experimente zurückgestellt. Dadurch ist ein System entstanden, das die eigene Erneuerung unmöglich macht.

In seinem Essay formuliert Peer Schader drei Ideen, wie RTL und Sat.1 sich auf ihre alte Stärke besinnen und daraus neue Kraft entwickeln könnten. Abonnenten lesen den ganzen Artikel exklusiv im kressreport 01.14, der ab Freitag, 24. Januar 2014, erhältlich ist.

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Christine Lübbers
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