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kressreport: Jan-Eric Peters macht Springer-Gratisblätter

    Heidelberg (ots) - Der Axel Springer Verlag vollzieht eine Kehrtwende in seiner Konzernstrategie. Nach Informationen des Medien-Branchendienstes "kressreport" plant Zeitungsvorstand Dr. Mathias Döpfner, in fünf deutschen Großstädten Gratisblätter zu testen und im Ernstfall bis zu 100 Mio. Mark zu investieren. Chefredakteur des Projekts ist der frühere "Max"-Chef Jan-Eric Peters, als Koordinator wirkt "Bild am Sonntag"-Chef Claus Strunz. Mit einem Team von sechs Leuten arbeitet Peters seit einigen Wochen am Konzept. Auf Basis des bestehenden Springer-Gratistitels "Köln extra" ist ein Entwurf entstanden, der voraussichtlich in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München getestet werden soll. Als Name ist die Kombination aus "Extra" plus Städtename wahrscheinlich. Die Testphase in Berlin ist für den Zeitraum vom 13. März bis 25. Mai geplant, in den übrigen Städten vom 20. März bis 1. Juni. Das erfahren Bewerber von den Event-Marketing-Agenturen Stein Promotions und PPD Marketing Services, die momentan für Springer Verteiler suchen. Jeweils montags bis freitags zwischen fünf und neun Uhr sollen Passanten an stark frequentierten Plätzen das Blatt in die Hand gedrückt bekommen. Alle Einzelheiten zu Springers Gratis-Projekt stehen im neuen "kressreport" Nr. 10/2001 (Erstverkaufstag: 9. März 2001).


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