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kress: Ex-Staatsminister Christoph Palmer soll Hauptgeschäftsführer der Allianz Deutscher Film- und TV-Produzenten werden

    Heidelberg (ots) - Die Allianz Deutscher Film- und TV-Produzenten will nach Informationen des Branchendienstes kress report den Unternehmensberater und früheren baden-württembergischen Staatsminister Christoph Palmer, 46, als Hauptgeschäftsführer verpflichten.

    Darauf hat sich nach kress-Informationen der Vorstand der größten deutschen Produzentenvereinigung verständigt. Palmer gilt als ideale Besetzung, da er sowohl politisch gut vernetzt als auch in der Film- und Fernsehwirtschaft angesehen ist. Als Staatsminister im Kabinett von Ministerpräsident Erwin Teufel steuerte er von 1998 bis 2004 die Medienpolitik in dem Bundesland. Von 1996 bis 2007 war er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der renommierten Filmakademie in Ludwigsburg. Als Minister trat er 2004 zurück, nachdem er im Streit um Rücktrittsforderungen gegen Teufel einen CDU-Parteifreund geohrfeigt hatte. Seither ist er als Unternehmensberater tätig - neben seiner eigenen Firma Pontis Strategie auch als Senior Adviser für Roland Berger Strategy Consultants. Ganz aus der aktiven Politik hat er sich erst Anfang Oktober zurückgezogen, als er den Vorsitz der Stuttgarter CDU aufgab. Laut Satzung der Produzentenallianz ist es Aufgabe des CEO, den Verband nach außen zu vertreten sowie Positions-und Forderungspapiere etwa zu Gesetzesnovellierungen zu erarbeiten. Mit 95 Mitgliedsunternehmen sind inzwischen alle wesentlichen Film- und TV-Produzenten in der Allianz organisiert.

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