Infineon Technologies AG

Infineon schafft Überholspur für Glasfaser-Strecken
Neue Bausteine bohren optische Netzwerke auf

    München (ots) - Bis Daten von Computern, Fernsehsendern oder
Telefonanbietern per Glasfaserkabel zum Ziel transportiert werden,
müssen einige technische Voraussetzungen geschaffen sein.
Spezialisten von Infineon Technologies arbeiten mit geballtem
Know-how daran, die Bedingungen für heutige und zukünftige
Glasfaser-Anwendungen mit neuen Chip-Entwicklungen ständig zu
verbessern. So hat die deutsche Technologie-Schmiede unter anderem
einen speziellen Baustein entwickelt, der die Übertragungskapazitäten
von Glasfaserkabeln verdoppelt.
    
    Lichtblitze sorgen für sichere Kommunikation
    
    Der so genannte Single-Fibre-Transceiver erlaubt eine
Zwei-Wege-Kommunikation auf nur einer Glaserfaser - normalerweise
wird für jede Richtung eine separate Faser benötigt. Einzelne
Teilnehmeranschlüsse können mit Unterstützung der integrierten
Infineon-Bausteine bis zu 155 Mbit an digitalen Daten pro Sekunde
empfangen. In Kürze sind auf diesem Weg sogar Übertragungsraten von
1,25 Gbit/s pro Faser möglich. Mit diesen optischen Lösungen von
Infineon lassen sich schon heute rein rechnerisch bis zu 18
Spielfilme in DVD-Video-Qualität über eine einzige Faser gleichzeitig
senden. Die Lichtwellenleiter-Kabel der Deutschen Telekom bestehen
beispielsweise aus bis zu 400 Fasern.
    
    Glasfaserkabel haben gegenüber den sonst üblichen Kupferleitungen
für die Übertragung von Fernseh- oder Computerdaten erhebliche
Vorteile: Höhere Bandbreite, keine Anfälligkeit gegen
elektromagnetische Störungen, Abhörsicherheit sowie eine wesentlich
wirtschaftlichere Anwendung. Aber auch für Telefongespräche in
außerordentlicher Tonqualität sind die unterirdischen
Lichtübertragungen dringend notwendig. Hier arbeitet Infineon derzeit
an einem Baustein, der für Kommunikationsfunktionen zur optischen
Datenübertragung kostengünstig und Platz sparend auf einem Chip
vereint. Glasfaserkabelungen sind außerdem für die so genannten
Metropolitan Area Networks (MAN) in Großstädten ein wichtiges
Standbein. An dieser Stelle kommt wiederum eine High-Tech-Entwicklung
von Infineon ins Spiel: Ein kleines Modul sorgt für eine optische
Datenübertragung von bis zu 10 Gbit/s - das entspricht einem Stapel
von rund sechs Metern Höhe mit Text gefüllten DINA4-Seiten - über
eine maximale Strecke von 10 km.
    
    Über Infineon
    
    Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und
Systemlösungen für Anwendungen in der drahtgebundenen und mobilen
Kommunikation, für Sicherheitssysteme und Chipkarten, für die
Automobil- und Industrieelektronik, sowie Speicherbauelemente.
Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten in den USA
aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur
und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 33.800 Mitarbeitern
erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2001 (Ende September) einen Umsatz
von 5,67 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und
New York (NYSE) unter dem Symbol "IFX" notiert.
    
    Diese Presseinformation sowie reprofähiges Bildmaterial stehen
unter www.infineon.com/news zur Verfügung.
    
    
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