Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz

VIER PFOTEN warnt vor Käfigeiern in Weihnachtsbäckerei: "Augen auf beim Kekskauf!"
Nur beim Selbstbacken von Keksen kann man sich über die Herkunft der Eier sicher sein

Hamburg (ots) - In der Weihnachtszeit steigt der Verbrauch von Eiern um bis zu 25 Prozent. Der Grund ist ein "Süßer": Die allseits beliebte Weihnachtsbäckerei. Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN, warnt: "Augen auf beim Kekskauf! Wer Fertigware kauft, weiß nicht woher die Zutaten stammen. Meist sind die darin enthaltenen Eier aus Legebatterien."

Diese tierquälerische Haltungsform ist seit 1.1.2009 in Deutschland verboten. Die letzten - teilweise unrechtmäßig erteilten - Ausnahmegenehmigungen für Umbauten laufen mit Ende 2009 aus. Gekennzeichnet werden Produkte mit Eiern aber nur freiwillig, wenn Boden- oder Freilandhaltungseier enthalten sind. Der Rest enthält zukünftig entweder ausländische Käfigeier oder - selten - deutsche Eier aus der gescheiterten und die Verbraucher irreführenden "Kleingruppen"-Käfighaltung. Eine Kennzeichnungspflicht ist daher die zentrale Forderung von VIER PFOTEN, auch um die heimische Landwirtschaft vor ausländischer, tierquälerischer Billigproduktion zu schützen. "Wenn Fertigprodukte gekauft werden, sollte man darauf achten, dass klar deklariert ist, aus welcher Haltung die Eier stammen. Steht nichts auf der Ware, muss man davon ausgehen, dass Käfigeier drin sind", so Stadler.

Doch auch beim Selberbacken und -kochen ist Vorsicht geboten: VIER PFOTEN appelliert an die Verbraucher, gerade zu Weihnachten auch an die Tiere zu denken und für Festtagsessen und -bäckereien keine Tierqual-Eier zu verwenden. Wenn Eier gekauft werden, dann sollten sie nur aus (Bio-) Freilandhaltung (Ziffer 0 oder 1) stammen. Viele Keksrezepte und auch einige Fertigprodukte kommen aber auch ohne Eier aus, was angesichts der Tötung von jährlich fünf Millionen männlicher Küken am ersten Tag (weil diese keine Eier legen) die tierfreundlichste Variante ist.

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