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Capgemini

11. World Wealth Report: Nettofinanzvermögen der vermögenden Privatpersonen stieg auf 37,2 Billionen US-Dollar
9,5 Millionen vermögende Privatpersonen weltweit
798.000 in Deutschland (+4,1 Prozent)

Berlin (ots)

Gemäß Merrill Lynch und Capgemini stieg das
Gesamtvermögen der weltweiten High Net Worth Individuals (HNWIs - 
Privatanleger mit einem Finanzvermögen von mehr als einer Million 
US-Dollar ohne Berücksichtigung von selbstbewohnten Immobilien und 
Verbrauchsgütern) dank der global guten Wirtschaftslage im Jahr 2006 
um 11,4 Prozent auf 37,2 Billionen US-Dollar. Dies geht aus dem heute
veröffentlichten elften, jährlich erscheinenden World Wealth Report 
hervor. Die weltweite Anzahl der HNWI nahm 2006 um 8,3 Prozent auf 
9,5 Millionen zu, die Zahl der besonders wohlhabenden Privatpersonen 
(Ultra High Net Worth Individuals - Ultra-HNWIs - Privatanleger mit 
einem Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar) um 11,3 Prozent 
auf 94.970. In Deutschland stieg die Zahl der Millionäre von 767.000 
im Jahr 2005 auf 798.000 im vergangenen Jahr.
Die aufstrebenden Volkswirtschaften erwiesen sich als elastisch, 
nahm doch die Zahl der HNWI weiter zu, wobei vermehrt in riskantere 
Anlagen investiert wurde. Der größte Zuwachs an HNWI ergab sich in 
Singapur (+ 21,2 Prozent) und Indien (+ 20,5 Prozent). Der World 
Wealth Report geht von einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums 
im Jahr 2007 aus, da die reifen Märkte moderater wachsen dürften.
Globale Wirtschaft erreicht neue Höchstwerte
Das Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts und der 
Börsenkapitalisierung - die beiden Haupttreiber der Vermögensbildung 
- hat 2006 beschleunigt zugenommen und dazu beigetragen, dass 
weltweit die Gesamtzahl der vermögenden Privatpersonen und das von 
ihnen kontrollierte Vermögen gestiegen ist. Das im Vergleich zu 2003 
und 2004 gleich hohe Wirtschaftswachstum wurde von den aufkommenden 
Märkten angeführt, die erneut die Performance des Rests der Welt 
übertrafen. China und Indien zum Beispiel konnten ihr 
Bruttoinlandprodukt 2006 erneut um 10,5 Prozent respektive 8,8 
Prozent steigern.
Die Börsenkapitalisierung stieg in Europa, Asien-Pazifik und 
Lateinamerika rasch an, getrieben durch hohe Unternehmensgewinne, 
Börsengänge und andauernde Auslandinvestitionen. Auch wenn die 
Performance je nach Region variierte, legten doch praktisch alle 
Indices zu. So stieg zum Beispiel der Dow Jones World Index 2006 um 
16,4 Prozent.
"Der diesjährige Report zeigt, dass die Zahl vermögender 
Privatpersonen und das von ihnen kontrollierte Vermögen auch im Jahr 
2006 weiter gestiegen sind. Eine außerordentlich hohe 
Vermögensbildung fand in Singapur und Indien statt", sagt Christine 
Stapf, Managing Consultant Global Financial Services von Capgemini 
Consulting. "Das Niveau der weltweiten Vermögensbildung eröffnet 
Vermögensverwaltungsfirmen ein enormes Potenzial. Dabei werden jene 
Unternehmen Erfolg haben, die ein Dienstleistungsmodell anbieten, das
den ständig ändernden Bedürfnissen der heutigen anspruchsvollen 
Kundschaft entspricht."
Aufkommende Märkte überflügeln den Rest der Welt
Die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) spielten 
auch 2006 eine zunehmend wichtige Rolle in der Weltwirtschaft. China 
und Russland reihten sich in die zehn Länder mit der schnellsten 
Zunahme an HNWI ein. In China wuchs die Zahl der vermögenden 
Privatpersonen um 7,8 Prozent, in Russland um 15,5 Prozent. Brasilien
und Indien zeigten ebenfalls eine zunehmende Stärke, die auf dem 
inländischen Privatkonsum und wettbewerbsfähigen Dienstleistungs- und
Industriebranchen beruhte.
In Lateinamerika stieg 2006 das reale Bruttoinlandprodukt um 4,8 
Prozent und lockte in substanziellem Ausmaß ausländische 
Direktinvestitionen an. Die Zahl der HNWIs stieg in dieser Region um 
10,2 Prozent und lag somit über dem globalen Wachstumsdurchschnitt 
von 8,3 Prozent.
Der Nahe Osten ist die einzige Region, die eher eine Verbreitung 
statt eine Konsolidierung des Vermögens aufwies. Die weltweite 
Nachfrage nach Erdöl trug dazu bei, dass die Zahl der HNWI um 11,9 
Prozent zunahm. Die Korrektur der überbewerteten Aktienmärkte dämpfte
jedoch das Wachstum der Börsenkapitalisierung, was zu einer 
verlangsamten Vermögensbildung führte.
"Die Globalisierung der Vermögensbildung hat sich beschleunigt", 
sagt Michelle D'Ancona, Head of Europe / Swiss Market Leader von 
Merrill Lynch Bank (Suisse) SA, Genf. "Während das Jahr 2005 seitens 
der HNWI durch einen Investitionszufluss in internationale Fonds 
gekennzeichnet war, wurde 2006 eine neue Ära eingeleitet, indem die 
aufkommenden Volkswirtschaften dank ausländischen 
Direktinvestitionen, einer starken Inlandnachfrage und kräftigen 
Kursgewinnen an den Börsen einen eigentlichen Sprung vollzogen."
Verstärkte Anziehungskraft von Immobilien
Im Jahr 2006 schichteten die HNWI mehr Finanzmittel in 
Immobilieninvestitionen um, wobei zu diesem Zweck zeitweise 
alternative Anlagen aufgelöst wurden. Die globalen 
Direktinvestitionen in Immobilien erreichten im vergangenen Jahr 682 
Milliarden US-Dollar, was gegenüber 2005 einen Anstieg um 38 Prozent 
bedeutet. Die REIT (Real Estate Investment Funds) entwickelten sich 
sehr gut und werden immer mehr zu einem bevorzugten 
Investitionsinstrument. Während die alternativen Anlagen immer noch 
zu den Schlüsselkomponenten eines HNWI-Portfolios zählen, ging die 
entsprechende Investitionssumme im Jahr 2006 insgesamt zurück.
Aus der erstmals aufgeführten Liste der philanthropisch 
motivierten Vergaben geht hervor, dass die HNWI, angeführt von den 
besonders vermögenden Privatpersonen, 2006 Spenden in der Höhe von 
geschätzten 285 Milliarden US-Dollar tätigten.
Schließlich kommt der Report auch zum Schluss, dass sich die 
globalen Perspektiven der HNWI 2006 weiter entwickelt haben, bestimmt
durch ein erweitertes Bewusstsein für internationale Entwicklungen, 
die verbesserte internationale Fondsperformance und die 
Risikoeingrenzung.
Künftiges Wachstum eher moderater
Im Ausblick wird damit gerechnet, dass angesichts allgemein eher 
moderater Zuwachsraten reife Märkte wie die USA die Weltwirtschaft 
stützen werden. Da viele Zentralbanken eine straffere Geldpolitik 
verfolgen, dürfte die Periode hoher Liquidität, die das jüngste 
Wachstum stimuliert hat, bald zu einem Ende kommen. Schließlich ist 
damit zu rechnen, dass die Wachstumsraten in Asien und Lateinamerika 
angesichts einer verlangsamten globalen Nachfrage zurückgehen.
Über Merrill Lynch
Merrill Lynch gehört zu den weltweit führenden 
Vermögensverwaltungsgesellschaften mit Niederlassungen in 37 Ländern 
und Regionen und betreuten Kundenvermögen in der Höhe von rund 1,6 
Billionen US-Dollar. Als eine der führenden Investmentbanken bei der 
Emission von Anleihen und Aktienkapital berät Merrill Lynch 
Unternehmen, Regierungen, Institutionen sowie Privatpersonen 
weltweit. Merrill Lynch besitzt rund die Hälfte von BlackRock, einer 
der weltweit grössten öffentlich gehandelten Investmentfirmen mit 
einem verwalteten Vermögen von ungefähr 1 Billionen US-Dollar. 
Weitere Informationen zu Merrill Lynch unter www.ml.com und für die 
Schweiz www.mlbs.ch.
Über Capgemini
Capgemini, einer der weltweit führenden Dienstleister für 
Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing, 
ermöglicht seinen Kunden den unternehmerischen Wandel durch den 
Einsatz von Technologien. Als Dienstleister stellt Capgemini Wissen 
und Fähigkeiten zur Verfügung, um seinen Kunden die notwendigen 
Freiräume für Wachstum und geschäftlichen Erfolg zu schaffen. 
Grundlage ist eine besondere Form der Zusammenarbeit: Collaborative 
Business Experience.
Capgemini beschäftigt weltweit rund 75.000 Mitarbeiter und 
erzielte 2006 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro. Mehr 
Informationen finden Sie unter http://www.de.capgemini.com

Pressekontakt:

Capgemini
Achim Schreiber
Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin

Tel.: 030/88703-731
Fax: 069/9515-2534
E-Mail: achim.schreiber@capgemini.com

Original-Content von: Capgemini, übermittelt durch news aktuell

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