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Erdbeben in China: Handicap International evaluiert die Notwendigkeiten

München (ots) - Bei dem Erdbeben in der chinesischen Region Yushu wurden laut aktuellen Schätzungen mindestens 589 Menschen getötet und 10.000 verletzt. Das Beben der Stärke 6,9 bis 7,1 auf der Richterskala hat in der besonders isolierten und schwer zugänglichen Region große Schäden angerichtet. Direkt nach dem Erdbeben hat Handicap International vor Ort begonnen, möglichst viele Informationen von seinen Partnern zu sammeln und seine Expertise anzubieten, um den Opfern zu Hilfe zu kommen.

Ein Fahrzeug von Handicap International hat an diesem Donnerstagvormittag um 9 Uhr (mitteleuropäische Zeit) Chengdu verlassen, um sich an den Ort der Katastrophe zu begeben. Mit an Board sind ein erster Vorrat an Nothilfemitteln (Gehhilfen, Bandagen, Kompressen und Halskrausen) sowie zwei Mitarbeiter des Teams von Handicap International, ein Physiotherapeut und ein Logistiker. Gemeinsam werden sie die Situation vor Ort evaluieren und die Modalitäten des zukünftigen Einsatzes von Handicap International definieren.

Handicap International ist bereits seit 1997 in China präsent und hat zahlreiche Projekte im Bereich Rehabilitation, Mutter-Kind-Gesundheit, Versorgung von Waisenkindern mit Behinderung und Unterstützung für Organisationen von Menschen mit Behinderung aufgebaut. Auch nach dem Erdbeben in der Region Sichuan 2008 hat sich Handicap International stark engagiert.

Bisher befinden sich die Projekte von Handicap International überwiegend in Chamdo in Tibet, das etwa 240 km vom Epizentrum entfernt liegt.

Pressekontakt:

Dr. Eva Maria Fischer 089/54 76 06-13, 0175-54 29 899, 
www.handicap-international.de
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