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Wohnzukunft: weniger, nachhaltiger, generationenübergreifender

Das Zuhause der Zukunft. Zukunftsstudie: Minimalismus auf weniger Raum / Häuser und Elektrogeräte versorgen sich selbst mit Energie / Gesunde Mehrgenerationen-Häuser / Trend zu Home-Office stagniert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/15936 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. ...

München (ots) - Zukunftsstudie: Minimalismus auf weniger Raum / Häuser und Elektrogeräte versorgen sich selbst mit Energie / Gesunde Mehrgenerationen-Häuser / Trend zu Home-Office stagniert

Eine neue Studie gibt Aufschluss, wie die Deutschen in zehn Jahren wohnen werden. Für die Hiscox-Zukunftsstudie befragten die Trendforscher von Future Foundation im Auftrag des Versicherungsunternehmens Hiscox Experten und Trendspotter sowie jeweils 1000 Männer und Frauen ab 18 Jahren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Hiscox, ein Spezialversicherer für Immobilien, Hausrat und Kunstgegenstände, erkennt dabei vier grundlegende Trends, die unser Wohnen in den kommenden zehn Jahren maßgeblich prägen: Reduktion und Digitalisierung, Mehrgenerationenkonzepte, Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein.

Tobias Wenhart, Manager Products and Underwriting bei Hiscox: "Die Befragung zeigt uns klar, dass die zunehmende Platzknappheit in den Städten und der demographische Wandel flexible Wohnformen auf wenig Raum fordern. Unsere Häuser werden zudem mit neuartigen Technologien ausgestattet sein, die vielfältige Aufgaben für uns übernehmen. Dabei werden Nachhaltigkeit, Gesundheitsbewusstsein und Wohlbefinden in den Fokus rücken. Bestehen bleibt die Rolle als Wohlfühl- und Rückzugsort. Die Studie liefert uns als Versicherer wichtige Hinweise, wie wir unsere Angebote an veränderte Bedingungen anpassen können. Denn Versicherungen rund um die eigenen vier Wände gehören bei 84 Prozent der Deutschen zur Grundausstattung."

Trend 1: Reduktion und Digitalisierung

Die zunehmende Verstädterung in Europa führt dazu, dass in Zukunft mehr Menschen auf weniger Raum leben werden. Dies löst einen Trend zur Reduktion aus. Staubige Bücherregale werden so zu einem Relikt vergangener Zeiten. Der Stauraum ist zukünftig digital. 51 Prozent der befragten Deutschen haben in den vergangenen Jahren bereits Hausrat abgebaut. Durch das Mehr an Digitalem entsteht ein erhöhter Bedarf nach sichereren Lösungen in privaten Räumen. Automatische Updates von Geräten, Filmen, E-Books und Audiodateien oder eine Cloud-Speicherung des digitalen Eigentums werden an der Tagesordnung sein.

Trend 2: Rückkehr zum Mehrgenerationenkonzept

Als Antwort auf den demographischen Wandel werden Eltern, Kinder und Großeltern in den nächsten Jahrzehnten länger und häufiger gemeinsam auf engerem Raum und unter einem Dach leben als bisher gewohnt: Etwa jeder fünfte Deutsche (19%) zwischen 18 und 24 Jahren kann sich nach der Befragung aktuell vorstellen, seine Eltern zukünftig bei sich aufzunehmen. Unter allen befragten Altersklassen liegt dieser Wert immerhin bei 8 Prozent. In Frankreich und Großbritannien ist die Bereitschaft sogar noch größer. Ebenso gehen auch mindestens 40 Prozent der Erwachsenen im Alter von 25 - 44 Jahren davon aus, dass ihre Kinder häufiger als früher über die Volljährigkeit hinaus zuhause wohnen oder später wieder zuhause einziehen werden (alle Befragten: 29%).

Trend 3: Nachhaltigkeit

72 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Zukunft in Häusern zu leben, die ihren Energiebedarf selbst decken. Vorstellbar sind nach Meinung der Experten ganze "energie-positive" Wohngegenden, die über Solarzellen Strom erzeugen und ins Netz einspeisen. Im Haus selbst könnte eine Waschmaschine die Stromerzeugung der eigenen Umdrehungen nutzen und dadurch Energie sparen. Auch in anderen Bereichen wird das Haus nach den Ergebnissen der Hiscox-Studie "mitdenken" und zum Beispiel die Bestände von Lebensmitteln im Kühlschrank überwachen.

Trend 4: Gesundheitsbewusstsein

Die Wohnung der Zukunft wird einen aktiven Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten. 30 Prozent der Befragten würden es zum Beispiel begrüßen, wenn die Beleuchtung sich an ihren Stresspegel anpassen und so einen Beitrag zum individuellen Wohlempfinden leisten würde. Ebenso wird der Einsatz gesundheitsschonender und natürlicher Materialien, Baustoffe und Technologien, die beispielsweise vor Elektrosmog schützen, stark ansteigen.

Das Zuhause bleibt Wohlfühl- und Rückzugsort

Die Studie zeigt auch, dass zumindest eines in den nächsten Jahren beim Alten bleibt: 53% der Deutschen sehen das Zuhause als Rückzugsort und sicheres Nest. Für die Mehrheit der Befragten (54%) ist es zudem wichtig, das Eigenheim auch selbst zu besitzen. Hier wollen sie sich in erster Linie wohl und sicher fühlen und vom Arbeitsalltag abschalten. Formale Home-Office-Konzepte werden nicht weiter zunehmen. Nicht einmal jeder fünfte geht davon aus, zukünftig mehr Zeit im Home-Office zu verbringen. Auf dem Vormarsch befindet sich hingegen die zunehmende Vermischung von Arbeits- und Privatleben: Bereits heute ist es für einen von drei Befragten selbstverständlich, seine Arbeitsmails regelmäßig auch in den eigenen vier Wänden zu prüfen.

Über The Hiscox Home of the Future Report

Der Hiscox Home of the Future Report ist der erste seiner Art und in Zusammenarbeit mit Future Foundation, einem weltweit agierenden Spezialisten für Trendforschung, entstanden. Der Report untersucht, wie das Zuhause in Deutschland, Frankreich und Großbritannien in den nächsten zehn Jahren aussehen wird. Die Ergebnisse beruhen auf einer Kombination qualitativer und quantitativer Daten, die im April 2015 erhoben wurden. Zum einen wurden je 1000 Personen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien online befragt. Zum anderen wurden Telefoninterviews mit Industrieexperten, wie Werkstoffberatern und Wohnungsbauunternehmern führender, internationaler Organisationen, geführt. Zusätzliche Einblicke lieferten Trendspotter aus London, Paris und München.

Über Hiscox

Hiscox ist ein internationaler Spezialversicherer mit einem auf die Absicherung beruflicher Risiken und privater Vermögenswerte fokussierten Versicherungsportfolio. Gegründet vor über 100 Jahren ist das Unternehmen an der London Stock Exchange notiert (LSE:HSX) und hat Büros in elf Ländern. Kunden mit hochwertigem Privatbesitz bietet Hiscox Versicherungen mit einer umfassenden Allgefahrendeckung, insbesondere für Kunst, wertvollen Hausrat, Ferienhäuser und Oldtimer sowie Lösegeldversicherungen. Für Kunstsammlungen und Kunstausstellungen bietet Hiscox spezielle Konzepte an. Für Geschäftskunden bietet Hiscox branchenspezifische Berufshaftpflicht- und D&O-Lösungen, die auf mittelständische Dienstleistungsunternehmen zugeschnitten sind. Hier konzentriert sich Hiscox auf die IT-, Medien-, Telekommunikations- sowie Unternehmensberatungsbranche. Weitere Informationen finden Sie unter www.hiscox.de.

Über Future Foundation

Future Foundation, ein führendes, unabhängiges und weltweit agierendes Institut für Trendforschung, unterstützt weltweit Unternehmen und Gesellschaften bei Transformations- und Innovationsprozessen sowie im Marketing. Future Foundation hat Niederlassungen in London, New York und Stockholm. Weitere Informationen unter www.futurefoundation.net

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