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IFAW - International Fund for Animal Welfare

KORREKTUR: Elefanten, Tiger, Wale und Cuviergazelle erhalten Chance

Den Haag (ots)

Bitte beachten Sie die Korrektur im zweiten und dritten Satz des 
   ersten Absatzes - Im Folgendem nun die korrigierte Meldung:
Positive Nachrichten für Elefanten Tiger und Wale sowie andere 
Arten nach der Welt-Artenschutz-Konferenz CITES in Den Haag. Nach 
zweiwöchigen Verhandlungen wird der Schutz von Elefanten, Tiger und 
Walen verbessert. Weniger gut erging es einigen Tropenbäumen sowie 
Dorn- und Heringshai, die keine Hilfe bekommen. Auch für Nashörner 
und Leoparden brachte die Konferenz keinen Schutz vor der 
Trophäenjagd. Dennoch beurteilt der IFAW (Internationaler 
Tierschutz-Fonds) die Entscheidungen der Delegierten aus 171 Nationen
insgesamt weitgehend positiv.
Die Elefanten sehen einer Ruhezeit von neun Jahren entgegen, 
nachdem die bis zum 31. Januar 2007 registrierten 
Elfenbein-Lagerbestände Botswanas, Namibias, Südafrikas und Zimbabwes
verkauft sind. Die Ruheperiode ermöglicht auch, dass in einem 
innerafrikanischen Dialog ein einheitliches Schutz- und 
Managementkonzept für Elefanten gefunden werden kann.
Der strenge Schutz der Tiger bleibt bestehen. Das Ansinnen Chinas 
scheiterte, den Bedarf an Tigerprodukten aus gezüchteten Tigern zu 
decken. "Tigerzucht kann keine Lösung sein", so Vivek Menon vom 
IFAW-Indien. "Der Handel mit Tigerteilen, auch wenn sie aus Zuchten 
stammen, wird den Markt anheizen. Und am Ende ist es sehr viel 
billiger einen der letzten 5000 in Freiheit lebenden Tiger zu wildern
als einen in der Zucht aufzuziehen. Glücklicherweise hat eine 
Mehrheit dies verhindert".
Verboten bleibt der internationale Handel von Walfleisch oder 
anderen Teilen der sanften Riesen. Auch erkannten die Delegierten 
erstmals die Schwierigkeiten der Kontrolle und das bedrohlich 
wachsende Ausmaß des Internethandels an. Eine IFAW Studie 
registrierte in Großbritannien allein in einer Woche über 9.000 
illegale Wildtier-Angebote - darunter lebende Tiere und Produkte aus 
Tierkörperteilen.
Algerien beantragt den Schutz der Cuviergazelle. Die in Nordafrika
lebende Gazellenart ist inzwischen durch Wilderei und 
Lebensraumverlust stark bedroht. Mit Unterstützung der EU einigten 
sich die Nationen im Konsens auf eine Aufnahme der Gazellenart auf 
Anhang I und verbietet damit den internationalen Handel.
Schlechter erging es den Nashörnern und Leoparden. Trotz geringen 
Bestandszahlen und Wilderei bleibt die Trophäenjagd auf diese Arten 
möglich.
"Insgesamt konnten wir doch einiges für den Artenschutz hier 
erreichen," so Pueschel. "Es ist ein großer Erfolg für die Elefanten 
und Tiger. Was uns allerdings Sorge bereitet ist eine zunehmend 
wirtschaftliche Betrachtungsweise. Bei fast jedem Thema und in vielen
Argumenten stand der kurzfristige wirtschaftliche Nutzen im 
Mittelpunkt. Dabei geht es doch darum die Arten langfristig zu 
erhalten, um eine ökologisch Nachhaltige Nutzung zu ermöglichen. Die 
Grundlegende Idee der Konvention ist ja, ein Zusammenbrechen der 
Populationen zu verhindern" so Pueschel weiter.
Für weitere Informationen oder Rückfragen vor Ort:
Andreas Dinkelmeyer, IFAW, +49 (0)173 622 75 39

Original-Content von: IFAW - International Fund for Animal Welfare, übermittelt durch news aktuell

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