HSBC Deutschland

Ergebnis weiter ausgebaut - erfolgreiche Implementierung der Wachstumsstrategie (Vorläufiges Ergebnis)

Düsseldorf (ots) -

   - Jahresüberschuss vor Steuern steigt auf 217,4 Mio. Euro (211,8 
     Mio. Euro**)
   - Operative Erträge bei 721,3 Mio. Euro (686,7 Mio. Euro)
   - Provisionsüberschuss erhöht sich auf 441,2 Mio. Euro (389,7 Mio.
     Euro)
   - Kundenkredite wachsen um 20 % auf 7,8 Mrd. Euro (6,5 Mrd. Euro) 

Für den HSBC Trinkaus & Burkhardt-Konzern ("die Bank") war das Jahr 2015 aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, des Niedrigzinsumfelds und steigender Regulierungsanforderungen herausfordernd. Dennoch konnte die Bank ihr Wachstum fortführen, weiteres Geschäftsvolumen generieren und Marktanteile hinzugewinnen. Das Kundengeschäft spiegelt den Erfolg der weitgehend implementierten Wachstumsstrategie wider. Sie hat zum Ziel, die Bank durch die Ausweitung der Kundenbasis, ein erweitertes Produktangebot sowie eine engere globale Zusammenarbeit innerhalb der HSBC-Gruppe zur "Leading International Bank" für ihre Kunden in Deutschland zu entwickeln.

Wie prognostiziert steigerte die Bank ihr Vorsteuerergebnis auf 217,4 Mio. Euro (211,8 Mio. Euro**). Der Jahresüberschuss beträgt 152,1 Mio. Euro (144,7 Mio. Euro**). Die stärkste Ergebnisverbesserung erzielte Global Banking & Markets durch ein deutlich verbessertes Provisionsergebnis aus dem Devisen-, Securities Services- und Alternative Investments-Geschäft. Im Commercial Banking zeigt sich der Erfolg der Wachstumsstrategie durch die volumensbedingte Ausweitung der Zinserlöse im Kreditgeschäft und hohe Provisionserlöse im Devisengeschäft basierend auf einer größeren Anzahl von Kunden aufgrund erfolgreicher Neuakquisitionen. Das Asset Management konnte sein Ergebnis durch höhere Provisionserlöse im Spezial- und Publikumsfondsgeschäft nahezu halten, während der von den ungünstigen Rahmenbedingungen auf der Zinsseite am stärksten betroffene Bereich Global Private Banking trotz Zuwächsen im Vermögensverwaltungsgeschäft sein Vorjahresergebnis nicht wiederholen konnte.

Die Quote des harten Kernkapitals liegt mit 10,3 %* (Vorjahresende 10,4 %) auf unverändertem Niveau, die Gesamtkapitalquote ist leicht auf nun 12,6 %* (Vorjahresende 13,0 %) zurückgegangen. Die Bank ist damit für das angestrebte weitere Wachstum solide ausgestattet. Zudem verfügt die Bank als deutsche Einheit der HSBC-Gruppe mit "AA- (Stable)" unverändert über das beste Fitch-Rating unter den privaten Geschäftsbanken in Deutschland.

AUSBLICK

Die Bank wird ihren Expansionskurs mit ihrer größeren Kundenbasis gezielt fortsetzen, sofern es im laufenden Jahr keine bedeutenden krisenhaften Zuspitzungen mit Verwerfungen auf den Kapitalmärkten gibt. Das niedrige Zinsniveau sowie weitere gesetzliche und regulatorische Vorschriften werden die Erlössituation der Bank zwar spürbar belasten, trotzdem erwarten wir durch ein schnelleres Wachstum als der Markt und damit Marktanteilsgewinne einen leichten Anstieg der Erlöse und des Vorsteuerergebnisses. Die Zuwachsrate des Verwaltungsaufwands sollte nach den signifikanten Investitionen der Vorjahre 2016 niedriger ausfallen. Die Fortführung unserer Wachstumsstrategie im Firmenkundengeschäft, bei der wir einen größeren Fokus auf den ertragsorientierten Ausbau der Kundenverbindungen legen werden, wird neben einem geplanten höheren Risikovorsorgebedarf auch eine erhöhte Kapitalunterlegung mit sich bringen.

DIE ERGEBNISSE IM EINZELNEN:

Der Zinsüberschuss ist insgesamt nur um 1,6 % auf 177,5 Mio. Euro (174,7 Mio. Euro) angestiegen. Insbesondere das Zinsergebnis aus dem Kundenkreditgeschäft hat sich deutlich verbessert, während es im Einlagengeschäft und aus Finanzanlagen aufgrund der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken weiter stark unter Druck ist.

Nach einer Risikovorsorge im Kreditgeschäft in Höhe von 4,0 Mio. Euro im Vorjahr beträgt sie im Geschäftsjahr 0,2 Mio. Euro. Der erwartete deutliche Anstieg des Risikobedarfs ist aufgrund der robusten Konjunktur in Deutschland ausgeblieben. Die Bank hält weiterhin an der konservativen Ausrichtung bei der Beurteilung von Ausfallrisiken fest.

Das Provisionsergebnis ist sehr stark um 13,2 % auf 441,2 Mio. Euro (389,7 Mio. Euro) gestiegen, getrieben vor allem durch das Ergebnis im Wertpapiergeschäft, insbesondere in Alternative Investments, dem volumenbedingten Zuwachs von Provisionen aus dem Fondsverwaltungsgeschäft und der Depotbank sowie aus Devisen und Derivaten.

Das Handelsergebnis ist um 6,1 % auf 99,3 Mio. Euro (105,8 Mio. Euro) gesunken. Die Ergebnisse aus dem Handel mit Aktien und Aktienderivaten sowie aus Devisen und Derivaten des Bankbuchs konnten den marktbedingten Rückgang im Renten- und Zinsderivatehandel nicht kompensieren.

Beim Verwaltungsaufwand ist ein Anstieg um 7,4 % auf 530,4 Mio. Euro (494,0 Mio. Euro) zu verzeichnen. Hier machen sich vor allem die Wachstumsinvestitionen sowie die Zunahme der Mitarbeiteranzahl im Geschäftsjahr bemerkbar. Insgesamt beträgt die Aufwand-Ertrag-Relation 70,9 % (69,6 %**), was der Prognose aus dem Vorjahr entspricht.

Das Ergebnis aus Finanzanlagen ist um 31,2 % auf 15,0 Mio. Euro (21,8 Mio. Euro**) gesunken und resultiert im Wesentlichen aus Veräußerungsgewinnen von Finanzanlagen, denen moderate Abschreibungen gegenüberstehen.

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 21,7 Mrd. Euro (22,1 Mrd. Euro), wobei das Kundenkreditgeschäft um 20 % auf 7,8 Mrd. Euro angestiegen ist und den Rückgang der Handelsaktiva kompensiert. Die Kundeneinlagen sind nach wie vor die wichtigste Refinanzierungsquelle der Bank und betragen 12,9 Mrd. Euro, das entspricht 60 % der Bilanzsumme. Wir werten die Höhe der Einlagen als klares Bekenntnis der Kunden zur soliden Geschäftspolitik und hohen Bonität der Bank.

* nach Bilanzfeststellung

** Vorjahreswerte aufgrund geänderter Bilanzierung der aktienbasierten Vergütungskomponente angepasst.

Das endgültige Geschäftsergebnis 2015 wird voraussichtlich am 13. April 2016 veröffentlicht.

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ist eine führende kundenorientierte Geschäftsbank mit mehr als 230 Jahren Erfahrung. Sie ist Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit rund 2.790 Mitarbeitern ist die Bank neben der Zentrale in Düsseldorf an 11 Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum Netzwerk der HSBC-Gruppe, einer der größten Banken weltweit. Zugleich ist Deutschland einer der wichtigsten Wachstumsmärkte, auf den sich die HSBC-Gruppe konzentriert. Die besondere Stärke der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG liegt in der umfassenden Betreuung ihrer Kunden, der detaillierten Kenntnis der internationalen Märkte, insbesondere der Emerging Markets, sowie ihrer globalen Vernetzung, die es Kunden leicht macht, die Chancen auf den internationalen Märkten zu nutzen. Bei einer Bilanzsumme von 21,7 Mrd. Euro und 215,3 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank als Teil der HSBC-Gruppe mit "AA- (Stable)" über das beste Fitch-Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden Firmenkunden, institutionelle Kunden und vermögende Privatkunden. (Alle Angaben zum 31. Dezember 2015)

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