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HSBC Trinkaus steigert erneut Betriebsergebnis und Gewinn deutlich

Düsseldorf (ots) -

   - Betriebsergebnis wächst um 9,1 % auf 145,8 Mio. Euro
   - Jahresüberschuss vor Steuern erhöht sich um 12,6 % auf 131,7 
     Mio. Euro
   - Bilanzielles Eigenkapital steigt um 9,2 % auf 1.043,2 Mio. Euro 

Trotz eines weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat HSBC Trinkaus sein Betriebsergebnis und seinen Gewinn in den zurückliegenden drei Quartalen erneut deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge wuchs gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,1 % von 133,6 Mio. Euro auf 145,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 12,6 % von 117,0 Mio. Euro auf 131,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern erreicht damit 18,4 % nach 17,0 % im Vergleichszeitraum 2008.

Damit hat sich die Strategie der Bank erneut bewährt: HSBC Trinkaus setzt auf nachhaltige Kundenbeziehungen, verfolgt ein konservatives Risikomanagement und macht die Vorteile des globalen HSBC-Netzwerks gezielt für seine Kunden nutzbar. Das Geschäftsmodell ist unverändert klar auf die Zielgruppen "Vermögende Privatkunden", "Firmenkunden" und "Institutionelle Kunden" ausgerichtet und wird von einem risikobewussten Handel unterstützt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Der Zinsüberschuss hat sich von 97,0 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2008 um 12,2 % auf 108,8 Mio. Euro erhöht. Dieser Anstieg resultiert wesentlich aus den Finanzanlagen, da HSBC Trinkaus sein Engagement in Anleihen erstklassiger Emittenten weiter ausgebaut hat.

Bei der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist ein Aufwand in Höhe von 11,5 Mio. Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). HSBC Trinkaus hat der Wertberichtigung auf Einzelbasis einen Nettobetrag in Höhe von 7,5 Mio. Euro zugeführt. Darüber hinaus wurde die Wertberichtigung auf Portfoliobasis um 4,0 Mio. Euro aufgestockt und trug so der weiterhin unsicheren konjunkturellen Lage Rechnung. Damit hält HSBC Trinkaus unverändert an seiner konservativen Haltung bei der Beurteilung von Ausfallrisiken fest.

Im Provisionsgeschäft erreichte HSBC Trinkaus ein Ergebnis in Höhe von 263,3 Mio. Euro und konnte somit das Niveau des Vergleichszeitraums 2008 (260,9 Mio. Euro) sogar leicht übertreffen. Die Transaktionszahlen im Wertpapiergeschäft sind unverändert niedrig, jedoch konnte die Bank das Ergebnis aus dem Emissions- und Strukturierungsgeschäft um 18,2 % auf 10,4 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 8,8 Mio. Euro).

Das Handelsergebnis stieg um 34,1 % auf 93,1 Mio. Euro (Vorjahr: 69,4 Mio. Euro). Dies ist weitgehend auf die Treasury-Aktivitäten der Bank zurückzuführen. Hier erreichte der Geldhandel aufgrund der hervorragenden Liquiditätsausstattung ein außerordentlich gutes Ergebnis. Demgegenüber verzeichnet HSBC Trinkaus einen Rückgang beim Handel mit Aktien und Aktien-/Indexderivaten. Dieser resultiert vor allem aus der geringeren Nachfrage nach Bonus- und Discountzertifikaten, während die Bank den Marktanteil in den tradingorientierten Retailprodukten wie Optionsscheinen ausbauen konnte.

Das sonstige Ergebnis erreicht im Berichtszeitraum einen positiven Erfolgsbeitrag in Höhe von 11,9 Mio. Euro nach 4,0 Mio. Euro im Vorjahr. Dieser außerordentlich hohe Wert basiert größtenteils auf der Platzierung eines Immobilienfonds sowie dem Verkauf eines Gebäudes in Luxemburg. Das Ergebnis aus Finanzanlagen ist von Wertkorrekturen auf Aktien, Fondsanteilen und Anleihen geprägt, die jedoch hauptsächlich im ersten Quartal anfielen.

Beim Verwaltungsaufwand ist ein moderater Anstieg um 5,3 % auf 312,1 Mio. Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 296,4 Mio. Euro). Dies ist maßgeblich auf erhöhte Umlagen wie zum Beispiel für den Pensionssicherungsfonds sowie auf eine leicht gewachsene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Aufwand-Ertrag-Relation befindet sich mit 68,5 % aber weiterhin innerhalb der für unser Geschäftsmodell adäquaten Bandbreite von 65 % bis 70 %.

Mit 21,4 Mrd. Euro ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresende 2008 um 3,6 % gesunken. Die maßgebliche Refinanzierungsquelle der Bank sind unverändert die Kundeneinlagen, die über 50 % der Bilanzsumme ausmachen. Dies kann als klares Bekenntnis der Kunden zur soliden Geschäftspolitik von HSBC Trinkaus gewertet werden, die sich nicht zuletzt in der nachhaltigen Ertragskraft und dem außerordentlich guten Rating der Bank widerspiegelt. Das bilanzielle Eigenkapital erreichte mit 1.043,2 Mio. Euro einen um 9,2 % höheren Wert als am Jahresende 2008 (955,0 Mio. Euro). Die wichtigsten Gründe liegen in der Dotierung der Gewinnrücklagen aus dem letztjährigen Bilanzgewinn sowie im Anstieg der Bewertungsreserve für Finanzinstrumente von 47,5 Mio. Euro auf 106,2 Mio. Euro.

Die Finanzlage ist durch eine nach wie vor hervorragende Liquidität gekennzeichnet. Die Eigenmittelquote ist mit nun 13,6 % nach 13,4 % am Jahresende 2008 unverändert gut. Die Kernkapitalquote beträgt 9,3 %.

Geschäftssegmente

Die Segmentberichterstattung für die ersten drei Quartale zeigt den ausgewogenen Geschäftsmix der Bank, der sich auch in der Finanzmarktkrise bewährt hat. Die Segmente Firmenkunden, Institutionelle Kunden und Handel konnten ihre guten Vorjahresergebnisse nochmals verbessern und so den Rückgang im Geschäft mit vermögenden Privatkunden mehr als ausgleichen. Die Belastungen aus den Finanzanlagen, die in den Zentralen Bereichen geführt werden, resultieren überwiegend aus den schwierigen Marktverhältnissen im ersten Quartal 2009.

Das Segment Institutionelle Kunden konnte sein Provisions- und Handelsergebnis aus dem Fixed Income-Geschäft im Jahresvergleich deutlich steigern und damit die rückläufigen Erlöse im Asset Management- und Aktiengeschäft mehr als ausgleichen. Dem Geschäft mit Firmenkunden gelang es, den Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen. Dieser resultiert vor allem aus der Originierung und Platzierung von festverzinslichen Wertpapieren sowie aus Devisengeschäften. Das Zinsergebnis blieb auf unverändert hohem Niveau, da sich die Effekte aus stark sinkenden Einlagenzinsen und steigenden Kreditmargen kompensierten. Der Handel profitierte besonders von dem sehr erfreulichen Zuwachs des Treasury- und Devisenergebnisses. Dieser war so groß, dass er die reduzierten Erlöse im Handel mit Aktienderivaten überkompensieren konnte. Das Geschäft mit Privatkunden verzeichnete einen im Vergleich zur Branche und den Marktverhältnissen moderaten Rückgang der Erlöse, die auf eine nahezu unveränderte Kostenbasis und gestiegene Risikokosten treffen.

Ausblick

Obwohl sich die konjunkturellen Prognosen dank der beherzten Interventionen der Regierungen in den vergangenen Monaten aufgehellt haben, ist noch unklar, ob sich die Wirtschaft auf einem nachhaltigen Wachstumspfad befindet. Vielmehr zeigt sich, dass der globale Wirtschaftseinbruch und die damit einhergehenden massiven Auftragsrückgänge in der hiesigen Realwirtschaft zu beträchtlichen Anpassungen selbst bei im Kern gesunden Unternehmen führen. Dies wirkt sich auf die Kreditbücher der Banken aus, und auch das Kreditbuch von HSBC Trinkaus spiegelt diese Entwicklung wider, wenn auch aufgrund der seit jeher konservativen Kreditvergabe im geringen Maße.

Zuversichtlich stimmt weiterhin die nachhaltige Ertragskraft der Bank. Unter der Voraussetzung, von großen Kreditausfällen verschont zu bleiben, ist auch für 2009 insgesamt eine Verbesserung gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres zu erwarten.

HSBC Trinkaus hält unverändert an seinem erfolgreichen Geschäftsmodell fest und strebt weiterhin an, die Marktanteile in seinen klar definierten Zielgruppen auszubauen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei nicht zuletzt die Rückbesinnung auf das Kernbankprinzip und die Einbettung der Bank in den kapital- und ertragsstarken HSBC-Verbund. Hierdurch bietet HSBC Trinkaus seinen Kunden das "Beste beider Welten", nämlich die Kontinuität, Professionalität und Individualität einer Haus- und Kernbank mit der internationalen Leistungsfähigkeit eines globalen Finanzdienstleisters. Insgesamt sieht sich die Bank daher für die Herausforderungen im letzten Quartal gut gewappnet.

HSBC Trinkaus ist eine der führenden Privatbanken in Deutschland und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit 2.265 Mitarbeitern ist HSBC Trinkaus neben der Zentrale in Düsseldorf an sechs Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum weltweiten Netzwerk der HSBC-Gruppe. Bei einer Bilanzsumme von 21,4 Mrd. Euro und 94,4 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank mit einem zuletzt im Januar 2009 bestätigten Fitch Rating von "AA" über das beste Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden. (Alle Angaben zum 30. September 2009)

Kontakt:

Steffen Pörner
Telefon +49 211 910-1664
steffen.poerner@hsbctrinkaus.de
www.hsbctrinkaus.de

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