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Betriebsergebnis von HSBC Trinkaus erreicht nahezu Rekord des Vorjahres

Düsseldorf (ots) -

   - Betriebsergebnis liegt bei 200,6 Mio. Euro (-2,3 %)
   - Kundeneinlagen erreichen mit 11,6 Mrd. Euro neuen Rekord (+12,7 
     %)
   - Zinsüberschuss steigt um 26,8 % auf 139,5 Mio. Euro
   - Provisionsüberschuss steigt um 9,3 % auf 347,6 Mio. Euro
   - Operatives Handelsergebnis ist mit 98,2 Mio. Euro deutlich 
     positiv (-1,9 %) 

Trotz des beispiellos schwierigen Marktumfelds hat HSBC Trinkaus mit seinem Betriebsergebnis von 200,6 Mio. Euro nahezu die Rekordmarke des Vorjahres erreicht (-2,3 %). Bemerkenswert ist dabei, dass HSBC Trinkaus im vierten Quartal mit einem Betriebsergebnis von 67,0 Mio. Euro das beste Quartalsergebnis des Jahres verbuchen konnte. Der Gewinn vor Steuern stellt trotz Belastung aus Wertpapier-Abschreibungen mit 138,2 Mio. Euro (-33,3 %) ein solides Ergebnis dar, ohne dass Bilanzierungshilfen bemüht wurden. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern beträgt beachtliche 15,2 %.

HSBC Trinkaus verfügt über eine sehr gute Liquiditätsausstattung und konnte diese im schwierigen Marktumfeld sogar noch deutlich verbessern. Dies verdeutlicht das Vertrauen der Anleger in die Bank. Mit einem Rating von AA ist HSBC Trinkaus wie auch schon im vorigen Jahr die am besten bewertete private Geschäftsbank in Deutschland, letztmalig bestätigt im Januar 2009 durch die Agentur Fitch Ratings.

In der derzeitigen Marktsituation kommen die Stärken von HSBC Trinkaus deutlicher denn je zur Geltung: Konsistenz in Strategie und Personal, eingebunden in ein bewährtes Relationship-Management sowie ein ausgeprägtes Risikobewusstsein. Verantwortungsbewusstes Wirtschaften heißt für die Bank, nicht nur in schlechten Zeiten risikobewusst zu handeln, sondern im gleichen Maße in guten Zeiten. HSBC Trinkaus wächst mit seinen Kunden, nicht aber mit seinen Risiken. Das auf Nachhaltigkeit angelegte Geschäftsmodell von HSBC Trinkaus hat sich auch in der Krise bewährt.

In der herausfordernden allgemeinen Wirtschaftslage verfolgt HSBC Trinkaus seine erfolgreiche Strategie konsequent weiter. Mit klarer Kundenorientierung und einer starken Bilanz sollte es gelingen, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Der Zinsüberschuss ist um 26,8 % auf 139,5 Mio. Euro gestiegen. Dieser Zuwachs basiert vor allem auf weiter gestiegenen Kundeneinlagen. Diese waren mit 11,6 Mrd. Euro um 12,7 % höher als der Rekordwert des Vorjahres. Dadurch musste HSBC Trinkaus keine teuren Refinanzierungsgeschäfte tätigen, sondern konnte den großen Liquiditätsüberschuss zu deutlich besseren Konditionen anlegen.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft hat HSBC Trinkaus erstmals seit einigen Jahren per saldo eine Zuführung in Höhe von 4,5 Mio. Euro vorgenommen. Während die Zuführungen und Auflösungen für Wertberichtigungen auf Einzelbasis trotz unverändert strenger Maßstäbe nahezu ausgeglichen waren, hat HSBC Trinkaus den Wertberichtigungen auf Portfoliobasis 3,4 Mio. Euro zugeführt. Damit wird den schlechten Konjunkturaussichten Rechnung getragen, die sich typischerweise erst zeitverzögert in den Kreditbüchern bemerkbar machen.

Der Provisionsüberschuss ist um 9,3 % auf 347,6 Mio. Euro kräftig gestiegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass HSBC Trinkaus die International Transaction Services GmbH (ITS) in diesem Jahr erstmalig voll konsolidiert hat. Bereinigt um diesen Sondereffekt wäre der Provisionsüberschuss um 5,0 % gegenüber dem Vorjahr gefallen. Erwartungsgemäß ist der bereinigte Provisionsüberschuss aus dem Wertpapiergeschäft deutlich rückläufig, weil die Kunden Zurückhaltung zeigen. Dagegen verliefen das Geschäft mit Devisen und Derivaten, das Auslands- und Kreditgeschäft sowie der Zahlungsverkehr sehr erfolgreich. Auch hier kommt das Vertrauen der Kunden in die finanzielle Solidität von HSBC Trinkaus zum Tragen.

Das operative Handelsergebnis war mit 98,2 Mio. Euro deutlich positiv und verfehlte das außerordentlich hohe Vorjahresniveau nur sehr knapp (-1,9 %). Im Geschäft mit Optionsscheinen und strukturierten Aktienprodukten hat HSBC Trinkaus Marktanteile hinzugewonnen. Angesichts des bei Marktteilnehmern in den Blickpunkt gerückten Emittentenrisikos ist die Bonität für viele Anleger ein maßgebliches Argument, sich für die entsprechenden Produkte von HSBC Trinkaus zu entscheiden.

Der Verwaltungsaufwand ist um 15,0 % auf 384,2 Mio. Euro angestiegen. Auch hier führt die erstmalige Vollkonsolidierung der ITS zu einer eingeschränkten Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr. Ohne die Umstellung wäre der Anstieg mit 5,3 % deutlich niedriger ausgefallen. Ein Sondereffekt sind zudem die beträchtlichen Aufwendungen zur Umsetzung der Abgeltungsteuer; sonstige regulatorische Kosten sind ebenfalls gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 % auf 2.238. Auch hierin sind erstmalig 279 Mitarbeiter der ITS enthalten. Die IT-Kosten sind gestiegen, um durch gezielte Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.

Das Ergebnis aus Finanzanlagen beinhaltet per saldo zum einen realisierte Verluste in Höhe von 6,3 Mio. Euro sowie zum anderen unrealisierte Bewertungsverluste in Höhe von 43,7 Mio. Euro. Bei der Bewertung seiner strategischen Finanzanlagen hat HSBC Trinkaus keine Abstriche an seine strengen Bewertungsmaßstäbe gemacht. Somit ergibt sich ein Rückgang im Jahresüberschuss vor Steuern um ein Drittel auf 138,2 Mio. Euro sowie nach Steuern um 37,8 % auf 89,6 Mio. Euro. Dieses Ergebnis ermöglicht es der Bank, eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Euro je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Dividendensumme von 65,3 Mio. Euro, die operativ voll verdient wurde.

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 5,4 % auf 22,2 Mrd. Euro gestiegen. Die Bilanz von HSBC Trinkaus ist nach wie vor geprägt durch die sehr hohen Kundeneinlagen, die mehr als 50 % der Bilanzsumme und fast das Dreifache des Kundenkreditgeschäfts ausmachen. Auf der Aktivseite sind im Vergleich zum Vorjahr insbesondere die Handelsaktiva um 19,6 % auf 12,5 Mrd. Euro sowie die Finanzanlagen um 35,1 % auf 2,1 Mrd. Euro angewachsen. Dagegen sind die Forderungen an Kreditinstitute um 27,6 % auf 3,0 Mrd. Euro gefallen. Die Forderungen an Kunden sind im Jahresvergleich um 4,5 % auf 4,1 Mrd. Euro gesunken. Auf der Passivseite sind vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 12,7 % auf nunmehr 11,6 Mrd. Euro gestiegen, da gerade in der Finanzmarktkrise die finanzielle Solidität von HSBC Trinkaus geschätzt wird. HSBC Trinkaus hat einen Teil der weiter gewachsenen Überschussliquidität in seine Finanzanlagen investiert, die größtenteils zur sehr kurzfristigen Liquiditätsschöpfung verwendet werden können. In den Zinshandelsbüchern von HSBC Trinkaus sind keine Bestände aus Übernahmefinanzierungen oder sonstigen Transaktionen enthalten, für die es heute keinen Markt mehr gibt. Die sogenannten toxischen Produkte hat die Bank stets gemieden. Im Kundenkreditgeschäft folgt HSBC Trinkaus weiter seiner Strategie, mit den Kunden zu wachsen und auf synthetisches Kreditgeschäft und so genanntes Kreditersatzgeschäft zu verzichten. Dabei achtet HSBC Trinkaus stets auf die Rentabilität jeder einzelnen Kundenbeziehung.

Nach Gewinnverwendung weist HSBC Trinkaus eine Eigenmittelquote von 13,4 % sowie eine Kernkapitalquote von 8,8 % aus, was weit über die Anforderungen der Bankenaufsicht hinausgeht. Die Bank hat kein Hybridkapital aufgenommen, sondern die Kernkapitalquote wird ausschließlich aus Kapital und Rücklagen gespeist.

Das Ergebnis im Bereich Vermögende Privatkunden ist mit 41,1 Mio. Euro erneut erfreulich und liegt nur geringfügig unter den 42,2 Mio. Euro des Rekordjahres 2007 (-2,6 %). Das insbesondere angesichts des schwierigen Marktumfelds gute Ergebnis resultiert vor allem aus dem Gewinn neuer Kunden und dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen. HSBC Trinkaus konnte deutlich davon profitieren, dass die Bank als sicherer Hafen gilt. Besonders Inhaber großer Familienvermögen wissen die Sicherheit und sehr gute Bonität des Hauses zu schätzen.

Für das Firmenkundengeschäft war 2008 trotz des schwierigen Marktumfelds ein Erfolgsjahr. Das Ergebnis steigerte sich von 46,1 Mio. Euro auf 51,7 Mio. Euro (+12,1 %). Das Einlagenvolumen von Firmenkunden verzeichnete neue Rekordhöhen. Zum Anstieg der Erlöse haben vor allem das traditionell starke Devisen- und Auslandsgeschäft sowie das Asset Management und Wertpapierdirektgeschäft beigetragen. Durch die gute Entwicklung in diesen Geschäftsfeldern konnten die marktbedingt rückläufigen Erlöse im Investment Banking mehr als ausgeglichen werden. Neben dem inländischen Ergebnisbeitrag ist auch das von HSBC Trinkaus verantwortete Geschäft mit deutschen Firmenkunden innerhalb der HSBC-Gruppe im Ausland erneut stark gewachsen.

Auch im Geschäftssegment Institutionelle Kunden konnte das Betriebsergebnis erneut gesteigert werden. Es wuchs von 59,1 auf 61,4 Mio. Euro (+3,9 %). Sehr positiv haben sich erneut das Asset & Liability Management sowie das Overlay Risk Management für die Kunden von HSBC Trinkaus entwickelt. Die verschiedenen institutionellen Sales Teams wurden enger miteinander verbunden. Hierdurch ist eine bessere und ganzheitliche Betreuung der institutionellen Kunden gewährleistet; die umfassende HSBC-Produktpalette lässt sich so besser für die Kunden nutzbar machen.

Im Handel war es trotz eines äußerst schwierigen Marktumfelds möglich, das Betriebsergebnis von 64,5 auf 72,0 Mio. Euro zu steigern (+11,6 %). Maßgeblichen Anteil daran hatte erneut das Retail-Derivate-Geschäft, das auch im Jahr 2008 weiter ausgebaut wurde. Außerordentlich erfolgreich waren zudem der Geldmarkt- und Währungshandel.

Bei der in HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH umfirmierten Tochtergesellschaft hat sich trotz des schwierigen Umfelds das Geschäft mit institutionellen Anlegern stabil entwickelt. Starke Zuflüsse waren in den Liquidity Funds der HSBC-Gruppe zu verzeichnen, die ein hohes Maß an Sicherheit bei attraktiven Renditen auszeichnet. In Österreich und den Ländern Mittel- und Osteuropas konzentriert sich die Bank auf den Vertrieb globaler Publikumsfonds der HSBC.

Trotz des schwierigen Marktumfelds für die Fondsbranche konnte die Tochtergesellschaft Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH (HSBC INKA) das verwaltete Investmentvermögen in Fonds und Investment-AGs netto von 56,6 Mrd. Euro um 2,7 Mrd. Euro auf 59,3 Mrd. Euro steigern (+4,8 %). Damit hat es sich aber wie in den Vorjahren auch 2008 besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Dabei ist es erneut gelungen, einige große neue Mandate hinzuzugewinnen.

Die International Transaction Services (ITS) hat rund 60 Mio. Transaktionen aus Handelsgeschäften und Lieferungen abgewickelt, etwa 10 % weniger als im Rekordjahr 2007. Die Transaktionsmenge stieg allerdings im zweiten Halbjahr 2008 durch die Volatilität der Märkte stark an. Gerade in den aktivsten Phasen hat sich erwiesen, wie leistungsfähig die eingesetzte Abwicklungssoftware ist.

Pressekontakt:

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Königsallee 21/23
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Steffen Pörner
Telefon +49 211 910-1664
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