HSBC Deutschland

Kundeneinlagen von HSBC Trinkaus auf Rekordniveau

Düsseldorf (ots) -

   - Kundeneinlagen steigen auf über 12 Mrd Euro
   - Zinsüberschuss erhöht sich auf 97,0 Mio Euro
   - Handelsergebnis erreicht 69,4 Mio Euro und ist auch im 3. 
     Quartal positiv
   - Betriebsergebnis liegt bei 133,6 Mio Euro 

Die Tugenden von HSBC Trinkaus haben sich in diesen turbulenten Tagen auch im dritten Quartal 2008 bewährt und werden von den Kunden der Bank wertgeschätzt. So sind die Kundeneinlagen um etwa 2 Mrd Euro auf über 12 Mrd Euro angestiegen und haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Liquiditätsausstattung von HSBC Trinkaus ist damit besser denn je. Bei der Gewinnung neuer Kunden ist sowohl die eigene finanzielle Stärke von HSBC Trinkaus als auch die Leistungskraft und Reputation des Mehrheitsaktionärs HSBC ein überzeugendes Argument.

Die finanzielle Stärke von HSBC Trinkaus ist unter anderem aus Folgendem abzulesen:

   - Die Mindestanforderung der Bankenaufsicht zur Liquidität wird 
     stets bei weitem übertroffen, denn HSBC Trinkaus hat erhebliche 
     Beträge sehr kurzfristig in der HSBC-Gruppe und im besicherten 
     Geldmarkt angelegt und kann darüber nahezu jederzeit verfügen. 
   - Im dritten Quartal hat die Bank keine Refinanzierung bei der 
     Deutschen Bundesbank in Anspruch genommen, obwohl HSBC Trinkaus 
     ca. 2,8 Mrd Euro notenbankfähige Sicherheiten hinterlegt. 
   - Auch im schwierigen dritten Quartal weist HSBC Trinkaus sowohl 
     ein positives Handelsergebnis als auch einen Gewinn vor Steuern 
     aus. 
   - HSBC Trinkaus hat die rückwirkend ad hoc eingeführten 
     IFRS-Bilanzierungserleichterungen zur Umklassifizierung in der 
     Bilanz nicht genutzt. 

Mit dieser finanziellen Stärke konnte die Bank die Herausforderungen der letzten Wochen und Monate relativ gut meistern. HSBC Trinkaus gewinnt Marktanteile hinzu und ist auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Beim Betriebsergebnis von 133,6 Mio Euro kann HSBC Trinkaus zwar das Rekordergebnis des Vorjahres nicht wiederholen (-17,6 %); angesichts des schwierigen Umfelds war das aber auch nicht zu erwarten. Nach neun Monaten liegt die Bank leicht hinter dem Vergleichsergebnis aus 2006 zurück. Da 2006 das zweitbeste Jahr in der Geschichte von HSBC Trinkaus war, ist dies als ein auch im Marktvergleich sehr solides Zwischenergebnis zu werten.

Der Zinsüberschuss hat sich von 83,6 Mio Euro um 16,0 % auf 97,0 Mio Euro erhöht. HSBC Trinkaus profitiert von seiner Finanzkraft unmittelbar im Zinsergebnis, da die erheblichen Mittelzuflüsse aus der professionellen und privaten Kundschaft an die HSBC-Gruppe und im besicherten Geldmarkt weitergereicht wurden.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist nach einer Auflösung von 3,7 Mio Euro nun eine Zuführung von 1,7 Mio Euro zu verzeichnen. Damit befindet sich die Risikovorsorge immer noch am unteren Ende der Planung. HSBC Trinkaus ist auch weiterhin von keinem größeren Ausfall im Kreditgeschäft betroffen. In der Erwartung einer nachlassenden Konjunktur und damit erhöhter Ausfallrisiken hat HSBC Trinkaus vorsorglich die Portfolio-Wertberichtigung leicht angehoben.

Der Provisionsüberschuss stieg von 242,9 Mio Euro um 7,4 % auf 260,9 Mio Euro. Das Provisionsergebnis ist durch gegenläufige Faktoren gekennzeichnet. Zum einen sind die Transaktionszahlen in diesen hektischen Börsenzeiten ungewöhnlich hoch, aber im Jahresdurchschnitt führen die Rückgänge an allen wichtigen Weltbörsen zu geringeren Transaktionszahlen. Zum anderen sind die Märkte für strukturierte Produkte besonders in letzter Zeit stark rückläufig ebenso wie die Nachfrage nach Investment Banking-Dienstleistungen. Als Sondereffekt im Provisionsergebnis ist zu berücksichtigen, dass HSBC Trinkaus nach dem Erwerb der ausstehenden Anteile die International Transaction Services GmbH (ITS) in diesem Jahr erstmalig voll konsolidiert hat, so dass durch deren Provisionsüberschuss mit anderen Mandanten das Provisionsergebnis unterstützt wurde.

Das Handelsergebnis ist von 84,3 Mio Euro um 17,7 % auf 69,4 Mio Euro gesunken, aber auch im dritten Quartal deutlich positiv. Auch im Handelsbereich gibt es divergierende Entwicklungen. Im Handel mit Aktien und Aktienderivaten konnte HSBC Trinkaus nochmals deutlich zulegen. Da große Teile der liquiden Treasury-Anlagen in Bonds mit Mark-to-Market-Bewertung geführt werden, haben die teilweise dramatischen Spreadausweitungen insbesondere im September zu Bewertungsverlusten geführt. In gleicher Weise waren die Sales Trading-Rentenbestände betroffen.

Der Verwaltungsaufwand stieg von 262,5 Mio Euro um 12,9 % auf 296,4 Mio Euro. Ohne den Verwaltungsaufwand der ITS, die erstmalig einbezogen wurde, wäre der Anstieg mit 3% sehr moderat ausgefallen. Der verbleibende Kostenanstieg resultiert zum einen aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Zum anderen hat HSBC Trinkaus weiter in Hard- und Software investiert. Dagegen sind die erfolgsabhängigen Bezüge im Einklang mit dem Gesamtergebnis zurückgegangen. Als Sondereffekt belastet in diesem Jahr die Einführung der Abgeltungsteuer die Verwaltungsaufwendungen beträchtlich.

Segmente

Trotz der schweren globalen Finanzmarktkrise gelang es den Bereichen Firmenkunden und Institutionelle Kunden, ihre hohen Vorjahresergebnisse nochmals zu verbessern, während die Bereiche Privatkunden und Handel ihre außerordentlich guten Vorjahresergebnisse infolge des ungünstigen Marktumfelds nicht wiederholen konnten.

Neben dem Zinsergebnis infolge einer hohen Steigerung des Sichteinlagen- und Kreditvolumens bei gleichzeitiger Margenausweitung auf der Einlagenseite baute der Bereich Firmenkunden im Vergleich zum Vorjahr auch den Provisionsüberschuss im Fixed Income-, Auslands- und Devisengeschäft aus. Die Erlöszuwächse im Bereich Institutionelle Kunden fielen besonders kräftig im Fixed Income- und Custody-Geschäft aus. Dank des erfolgreichen Asset Management- und Fixed Income-Geschäfts konnte der Bereich Privatkunden den Erlöseinbruch im transaktionsabhängigen Wertpapiergeschäft aufgrund der marktumfeldbedingten Zurückhaltung vieler Anleger nahezu auffangen. Besonders betroffen von den ungünstigen Rahmenbedingungen blieb der Handel hinter seinen herausragenden Vorjahreserlösen, insbesondere bei Zinsprodukten, zurück. Dennoch erzielte der Handel durch seine strikte Risiko- und Limitdisziplin weiterhin ein gutes Ergebnis.

Ausblick

HSBC Trinkaus hat sich in dieser äußerst schwierigen Zeit sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zu den Wettbewerbern erfolgreich behauptet. Das Niveau unseres Rekordjahres 2007 werden wir nicht halten können, sind aber zuversichtlich, ein vor dem Hintergrund der andauernd schwierigen Marktsituation vorzeigbares Ergebnis zu erwirtschaften. Hierfür spricht nicht zuletzt ein funktionsfähiges und vor allem belastbares Geschäftsmodell, welches sich auf unsere klar definierten Zielgruppen Vermögende Privatkunden, Firmenkunden und Institutionelle Kunden ausrichtet. Diese klare strategische Ausrichtung ist sicherlich ein Grund dafür, weshalb wir von unseren Kunden als ein "sicherer Hafen" in diesen unruhigen Zeiten geschätzt werden. Außerhalb unseres Kundengeschäfts bleiben auch wir aufgrund der jüngsten und bisher empfindlichsten Ereignisse im Finanzsystem und der damit verbundenen Schieflagen diverser Finanzmarktteilnehmer nicht von Wertberichtigungen in unserem Anlagebuch verschont, die aber die nachhaltige Ertragskraft der Bank nicht beeinträchtigen.

Neben dem intakten und klar ausgerichteten Geschäftsmodell sieht HSBC Trinkaus einen weiteren strategischen Vorteil in der intensiven Zusammenarbeit mit der HSBC-Gruppe, die aufgrund ihrer hohen Kapitalausstattung sowie ihrer soliden Refinanzierungsbasis zu einer der sichersten Großbanken weltweit gehört und damit ein verlässlicher Partner in diesem schwierigen Umfeld ist. Wir begrüßen das Angebot der staatlichen Eigenkapitalhilfen, die nunmehr auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Wir beabsichtigen nicht, diese in Anspruch zu nehmen. HSBC Trinkaus ist überzeugt davon, dass die Bank aus dieser Krise gegenüber ihren Wettbewerbern stärker hervorgehen wird.

Pressekontakt:

Steffen Pörner
Telefon (0211) 910-1664
steffen.poerner@hsbctrinkaus.de

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