Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Afghanistan: Johanniter planen Orthopädieprojekte
Karsai empfängt Vertreter deutscher Hilfsorganisationen in Berlin

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Krieg zählt Afghanistan zu den am meisten verminten Ländern der Welt. Mit der Einrichtung von Orthopädiezentren wollen sich die Johanniter am Wiederaufbau des Landes beteiligen. Foto: JUH/Trappe. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/JUH"

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    Berlin (ots) - Mit der Einrichtung von Orthopädiewerkstätten sowie
weiteren Projekten zur Sicherung der Basisgesundheitsversorgung
wollen sich die Johanniter am Wiederaufbau von Afghanistan
beteiligen. Marcel Baeriswyl, Orthopädiemeister und Mitarbeiter von
Johanniter International (JOIN) hat bereits Anfang der 90'er Jahre
mehrere Orthopädiezentren für internationale Hilfsorganisationen im
Lande aufgebaut. Ziel seiner jetzigen Evaluierungsreise sind neben
Kabul die Städte Masar-I-Sharif und Herat sowie Farah und Kundus.
Hierbei sollen bestehende Kontakte zu lokalen Partnern wieder
aufgenommen werden und die Möglichkeiten für eine erneute
Zusammenarbeit geprüft werden. Auf Grund des seit 1979 andauernden
Krieges zählt Afghanistan zu einer der am meisten verminten Länder
der Welt. Nach Schätzungen von Fachleuten bedrohen weit mehr als 1
Million Landminen  im Land das Leben der Zivilbevölkerung. Die
Johanniter betreiben weltweit Orthopädieprojekte so unter anderem in
Angola, Indien,  Gambia und auf dem Balkan. Zu den Kompetenzen  der
christlichen Hilfsorganisation zählt auch das humanitäre Minenräumen
zum Beispiel nach dem Bürgerkrieg in Bosnien.
    
    Vertreter deutscher Hilfsorganisationen, so auch der Johanniter,
trafen sich am Donnerstag Nachmittag, mit dem afghanischen
Regierungschef Hamid Karsai und dessen Minister für Wiederaufbau,
Amin Farhang, in Berlin. Karsai war zuvor mit Bundespräsident
Johannes Rau und Außenminister Joschka Fischer zusammengetroffen.  Er
lobte ausdrücklich die deutsche Hilfe für den Wiederaufbau seines
Landes.
    
    Für diese und weitere Hilfsmaßnahmen sind die Johanniter dringend
auf Spenden angewiesen:
    
    Konto: 88 88
    Bank für Sozialwirtschaft Köln
    BLZ: 370 205 00
    Stichwort: Menschen auf der Flucht
    
    Ansprechpartner:
    Christoph Ernesti, - Pressesprecher -
    Tel: 030 / 26997-185, Fax: 030 / 26997-109
    e-mail: christoph.ernesti@juh.de
    
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