Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August
Johanniter appellieren: Langjährige Konflikte nicht aus dem Blick verlieren!

Berlin (ots) - Berlin - Irak, Gaza, Ukraine - täglich berichten die Medien über Gewalt, Vertreibung und humanitäres Leid in diesen Krisengebieten. Langanhaltende Konflikte wie in Syrien, Myanmar, der Demokratischen Republik Kongo oder im Südsudan geraten da leicht in Vergessenheit. Doch auch hier, wie in vielen anderen Ländern dieser Erde, ist humanitäre Hilfe wichtiger denn je.

Die Johanniter engagieren sich in vielen dieser vergessenen Krisenregionen, um die Lebensumstände der Betroffenen zu verbessern. So unterstützen sie zehntausende syrische Flüchtlinge in Jordanien und Libanon mit lebensnotwendigen Hilfsgütern, sanieren Unterkünfte und sichern die Trinkwasser- und Stromversorgung. Auch in Syrien selbst sind die Johanniter aktiv und beliefern hier medizinische Einrichtungen mit Medikamenten und medizinischem Material.

In Myanmar führte der seit 60 Jahren andauernde Bürgerkrieg zwischen der Minderheit der Karen und der Zentralregierung zur Vertreibung von hunderttausend Menschen und zur Zerstörung der Infrastruktur. Die Johanniter haben hier mehrere Gesundheitsstationen gebaut und unterstützen aus dem benachbarten Thailand zurückkehrende Flüchtlinge beim Neubeginn.

Auch im Osten der Demokratischen Republik wurden aufgrund der anhaltenden Konflikte zwischen verschiedenen Rebellengruppen und der kongolesischen Armee bereits hunderttausende Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Viele der Vertriebenen haben in Lagern Zuflucht gefunden, in denen die Johanniter Latrinen gebaut haben und die medizinische Versorgung sicherstellen. Im Südsudan, wo durch den Bürgerkrieg eine akute Hungersnot droht, verteilen die Johanniter Nahrungsmittel und behandeln mangel- und unterernährte Kinder.

"Die Berichte über die Krisen im Irak, Gaza oder der Ukraine sind allgegenwärtig. Umso wichtiger ist es, nicht die Situation der Menschen in den zahlreichen anderen Regionen unserer Welt aus dem Blick zu verlieren, die ebenfalls unter den Folgen akuter oder vergangener Bürgerkriege leiden", so Oliver Rodewald, Leiter der internationalen Soforthilfe bei der Johanniter-Auslandshilfe. "Auch diese Menschen brauchen dringend unsere Hilfe."

Um die Not hunderttausender Menschen in Konfliktregionen zu lindern, sind die Johanniter auf Spenden angewiesen.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Stichwort: Auslandshilfe, Spendenkonto: 43 43 43 43, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 IBAN: DE95 3702 0500 0043 4343 43, BIC: BFSWDE33XXX, oder Online: www.johanniter-helfen.de

Hinweis für die Redaktionen:

Gerne vermitteln wir Interviewpartner vor Ort oder in Deutschland. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle der Johanniter unter 030 / 26 997-360.

Weitere Informationen über die Arbeit der Johanniter-Auslandshilfe erhalten Sie hier: www.johanniter-auslandshilfe.de

Pressekontakt:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Therese Raatz
Pressesprecherin
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Fax: 030/ 26997-359
Mobil 0173/ 6193102
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