Alle Storys
Folgen
Keine Story von Johanniter Unfall Hilfe e.V. mehr verpassen.

Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Allergie gilt als unterschätzte Krankheit - Die Zahl der Betroffenen in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen

Berlin (ots)

Mediziner gehen davon aus, dass 2010 jeder Zweite
an einer Allergie leidet - Kinder sind schon heute besonders 
betroffen. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem 
unverhältnismäßig auf bestimmte Stoffe in der Umwelt: Bereits beim 
Erst-Kontakt bildet es Antikörper gegen die "feindliche" Substanz. 
Kommt der Körper wiederholt damit in Kontakt, folgt eine allergischen
Reaktion: Juckreiz, Hautreaktionen, Niesen, Husten, Heuschnupfen und 
Luftnot. Aber auch Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfall und Erbrechen
sind möglich.
"Die meisten Allergien beeinträchtigen, sind aber nicht 
lebensbedrohlich." Sagt Ralf Sick, Leiter des 
Johanniter-Bildungswerkes. "Selten kommt es zu einem Schock mit 
Blutdruckabfall, Atem- und Kreislaufstillstand. In diesem Fall muss 
sofort der Notarzt gerufen werden. Falls möglich den 
Allergie-auslösenden Stoff entfernen, zum Beispiel beim Bienenstich 
den Stachel rausziehen. Bei Atemnot den Körper hoch lagern, bei 
Schwindel und Blässe flachlegen."
Viele Allergiker reagieren auf Blütenpollen und Pflanzensekrete - 
sie haben Heuschnupfen. Andere vertragen bestimmte Nahrungsmittel 
nicht oder reagieren auf Kosmetika, Medikamente, Lebensmittelzusätze,
Chemikalien oder Metalle. Auch Tierhaare, Hausstaubmilben, 
Schimmelpilze und Insektengifte können allergische Reaktionen 
auslösen. Was es im Einzelfall jeweils ist, findet der Facharzt mit 
einem Allergietest heraus.
Kennt man dann den Auslöser der Beschwerden sollte man versuchen, 
diese Stoffe zu meiden. Möglichst wenig Nahrungsmittel mit 
Konservierungs- oder Farbstoffen zu sich nehmen. Hausstaub- und 
Schimmelpilzallergiker sollten auf Teppichböden und andere 
"Staubfänger" verzichten. Wer eine Allergie gegen Daunen oder Federn 
hat, muss in synthetischem Bettzeug schlafen.
Gegen die klassischen Symptome helfen antiallergische Mittel. Oder
auch die Hyposensibilisierung, bei der der Körper "lernt", vor 
bestimmten Stoffen keine Angst mehr zu haben: Langsam kommt er mit 
geringen Mengen der allergisch wirkenden Substanz in Berührung und 
gewöhnt sich an sie. Ein Tipp von Sick: "Allergiker sollten immer 
einen Allergie-Pass und immer antiallergische Medikamente für den 
Notfall bei sich tragen."
Kostenlose Erinnerungshilfen zur Ersten Hilfe für das Mobiltelefon
gibt es unter www.jamba.de/johanniter zum Herunterladen.

Pressekontakt:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Martin J. Wittschorek
Pressesprecher
Lützowstr. 94
10785 Berlin
Tel. 030/ 26997-360
Fax: 030/ 26997-359
E-Mail: medien@juh.de
Internet: www.juh-medien.de

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
Weitere Storys: Johanniter Unfall Hilfe e.V.