medico international

3. - 10- Juni 2001
medico-Aktion :Reise in die sahrauischen Flüchtlingslager
Charter in einen vergessenen Konflikt

    Frankfurt (ots) -
    
    Delegation aus Deutschland mit mehr als 100 Teilnehmern
beschäftigt sich mit der Flüchtlingsleben der Sahrauis, die seit mehr
als 25 Jahren in der algerischen Geröllwüste überleben
    
    Am Sonntag, den 3. Juni reisen über 100 Personen, darunter
Politiker, Journalisten, Rechtsanwälte, Ärzte aber auch Jugendgruppen
für eine Woche in die Flüchtlingslager der Sahrauis in der
algerischen Geröllwüste.
    
    Dieser "Charter in die Wüste" will einer interessierten
Öffentlichkeit Einblick in die Lebenssituation von Flüchtlingen
geben, die - das wird in der deutschen Diskussion um das Asylrecht
oft vergessen - sich in ihrer übergroßen Mehrheit in die Ländern der
Dritten Welt retten. Die Geschichte des Konflikts um die Westsahara
ist in diesem Sinne exemplarisch für viele Flüchtlingssituationen.
Die dramatischen Lebensbedingungen, aber auch die
Überlebenstechniken, die die Menschen in den Lagern entwickelt haben,
wird man bei dem Besuch in der algerischen Wüste besser verstehen
lernen.
    
    medico international leistet seit 25 Jahren humanitäre Hilfe für
die sahrauischen Flüchtlinge, die vollkommen von äußere Hilfe
abhängig sind. Die "Reise in die Wüste" reiht sich ein in eine
Vielzahl medico-Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, an einer
tragfähigen Lösung für die Sahrauis mitzuwirken. Dazu gehört die
Lebenssituation der 170.000 Sahrauis öffentlich zu machen. Das ist
auch Ziel dieser Reise. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbinden
mit dem Besuch der Flüchtlingslager auch die Absicht, nach der
Rückkehr in ihren Öffentlichkeiten über die Situation der Sahrauis zu
berichten.
    
    Das Flugzeug fliegt am Sonntag, den 3.6. 2001 um 14.35 in
Frankfurt am Main ab. Rückkehr ist am Sonntag, den 10.6. 2001, 16.35
wiederum in Frankfurt am Main.
    
    
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Anne Jung (medico-Öffentlichkeitsarbeit) unter:
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