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Keine Frau will für sein Hobby aufkommen

Hamburg (ots) - Nicht mal die Hälfte der Frauen möchte ihren Mann regelmäßig zum Essen einladen. Keine will für sein Hobby aufkommen. Und ihn umsonst bei sich wohnen lassen würden rund 70 Prozent der vom GEWIS-Institut befragten 2000 Frauen nach einem Bericht der Frauenzeitschrift "Maxi" (Juni-Ausgabe) niemals tun. Im Zeitalter der Emazipation scheint der Rollentausch zum Problem zu werden. "Maxi" zitiert Evolutionsbiologen mit den Worten: "Unser Denken ist in großen Teilen immer noch von unseren Urahnen geprägt". Die meisten Menschen fühlten sich in einem rollenverkehrten Abhängigkeitsverhältnis unbehaglich, weil die Finanzgewalt seit Ewigkeiten beim Mann lag. Den Frauen fehle daher die Übung, um den Wagen zu bezahlen, mit dem er auch ab und zu fahren dürfe. Denn schließlich gehe es beim Geld vor allem um die Machtfrage. "Es sind meist nicht sehr selbstbewusste Frauen, die ihre Männer ernähren" erzählt die Hamburger Psychologin Eva Wlodarek in "Maxi". Die Frauen glaubten, um ihrer selbst willen keine Liebe zu verdienen. Oder sie hätten Angst vor ganzen Männern, die selbstbewusst und erfolgreich seien und Forderungen stellen könnten. Gegen das "Schlaffi-Image" wehren sich aber gerade finanziell abhängige Männer. Sie nutzen Affären gegen ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl. "Unsichere Männer, die sich in der Partnerschaft unterlegen fühlen, grenzen sich ab, am häufigsten, indem sie eine Affäre beginnen", so der amerikanische Psychologe Frank Pittmann. Frauen, die ihren Mann finanzieren, müßten daher eine Menge Mut aufbringen - ihn permanent gegen Angriffe verteidigen und seine verborgenen Qualitäten betonen. Aber sie machen sich - so "Maxi" - damit "fit für die Zukunft". Denn Geldverdienen werde in Zukunft eine kreative Sache sein, vier bis fünf Berufe am Ende des Arbeitslebens die Regel. Lebenslanges Lernen wird verlangt, und Phasen ohne Job werden schon bald normal sein. Paare, die da schon mal üben, haben einen Vorsprung. ots Originaltext: Maxi Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Redaktion Maxi Ute Kröger Tel: 040/3019-5064 Original-Content von: Bauer Media Group, Maxi, übermittelt durch news aktuell

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