EnBW Energie Baden Württemberg AG

Gemeinsame Pressemitteilung
Nach Unterzeichnung des "Abtretungsvertrags": Stadtwerke Düsseldorf und EnBW haben ihre Partnerschaft jetzt endgültig besiegelt

    Düsseldorf (ots) -
    
    Ende Januar startet gemeinsames Tochterunternehmen in den
Energiemarkt Nordrhein-Westfalens
    
    Stadtwerke Düsseldorf AG und EnBW Energie Baden-Württemberg AG
haben ihre im Sommer 2001 vereinbarte Partnerschaft am Donnerstag
endgültig besiegelt: Im Beisein des Düsseldorfer Oberbürgermeisters
Joachim Erwin unterzeichneten die Vorstandsmitglieder der Stadtwerke,
Karl-Heinz Lause und Rainer Pennekamp, sowie EnBW Vorstandsmitglied
Gerhard Jochum im Rathaus der nordrhein-westfälischen
Landeshauptstadt den "Abtretungsvertrag", der die Übertragung von
29,9 Prozent des Aktienkapitals der Stadtwerke von der Stadt
Düsseldorf auf die EnBW regelt.
    
    Oberbürgermeister Erwin erinnerte anlässlich der Unterzeichnung
daran, dass der Verkauferlös von 447,4 Millionen Euro in die
Entschuldung fließt. Für die Stadt Düsseldorf gibt es darüber hinaus
nach den Vereinbarungen aus dem vergangenen Jahr noch eine Reihe
zusätzlicher Leistungen. Sie summieren sich in ihrem Wert auf weitere
25,6 Millionen Euro.
    
    Nach der Vertragsunterzeichnung kündigten Karl-Heinz Lause und
Gerhard Jochum an, das im Zusammenhang mit dem Einstieg der EnBW ins
Aktionariat der Stadtwerke Düsseldorf geplante gemeinsame
Tochterunternehmen werde bereits Ende Januar "in den Energiemarkt
Nordrhein-Westfalens starten." Die Bündelung der Kompetenzen und
Kräfte der Stadtwerke Düsseldorf und der EnBW sichere zum einen
beiden Partnerunternehmen auch für die Zukunft ein ertragsstarkes
Wachstum im liberalisierten europäischen Energiemarkt. Zum anderen
komme die neuartige Allianz des drittgrößten deutschen
Energieunternehmens mit einem der größten Stadtwerke der
Bundesrepublik aber auch dem Wettbewerb - und damit den Energiekunden
- zugute. Schließlich betonten Lause und Jochum, die Kooperation der
Stadtwerke Düsseldorf und der EnBW bleibe auch künftig "offen für
weitere Partner, insbesondere für marktbejahende Stadtwerke."
    
    Das gemeinsame Tochterunternehmen übernimmt künftig die Beratung
und Betreuung von Großkunden der Stadtwerke Düsseldorf und der EnBW
in ganz Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Benelux-Gebieten -
es wird zudem den Energiemarkt mit neuen Produkten und
Dienstleistungen weiterentwickeln. Das vereinbarte
Partnerschaftskonzept sieht auch ausdrücklich eine weitere Stärkung
und Fortentwicklung der Stadtwerke Düsseldorf als selbständiges
Unternehmen vor.
    
    Die Stadtwerke Düsseldorf mit ihren mehr als einer halben Million
Strom-, Gas- und Fernwärmekunden und über 800 Millionen Euro
Jahresumsatz (2001) gehören zu den größten und marktaktivsten
Stadtwerken in Deutschland. Die EnBW (Jahresumsatz 2001 etwa 7,5
Milliarden Euro) ist mit rund 4,5 Millionen Kunden drittgrößtes
deutsches Unternehmen im deutschen Energiemarkt und auf den meisten
der bereits liberalisierten europäischen Energiemärkten ein aktiver
Mitgestalter des Wettbewerbs.
    
    Neben dem eigentlichen Verkaufspreis waren im vergangenen Jahr
eine Reihe von Zusatzleistungen vereinbart worden. Dabei handelt es
sich um
    
    * 5,1 Millionen Euro für die Einrichtung eines Lehrstuhls für
dezentrale Energiewirtschaft in Düsseldorf.
    * 7,7 Millionen Euro für eine Venture Capital Gesellschaft für
Neugründungen im Energiebereich.
    * 10,2 Millionen Euro zur Mitfinanzierung der geplanten
Multifunktionsarena und
    * 2,6 Millionen Euro für das Projekt Powerline. Damit sollen die
Internetzugänge für Schulen und Bildungseinrichtungen verbessert
werden.
    
    OB Erwin bezifferte die jährliche Entlastung des
Verwaltungshaushaltes durch Verringerung von Zins- und
Tilgungszahlungen auf rund 22,5 Millionen Euro. Der Schuldenstand der
Stadt (Anfang 2001: 2,8 Milliarden Mark) wird nach dem Verkauf der
Anteile auf unter eine Milliarde Euro sinken.
    
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