EnBW Energie Baden Württemberg AG

EnBW in punkto Brennstoffzelle führend
Startschuss für Hausenergieversorgung mit Brennstoffzellen
Weltweit erste Vorserienanlage wird in Mingolsheim installiert

    Stuttgart (ots) - Die Energie Baden-Württemberg AG erhält heute
Nachmittag die weltweit erste Brennstoffzellenanlage, die als
Vorserienanlage in der Hausenergieversorgung eingesetzt wird. Die
Anlage wird in Mingolsheim (Kreis Karlsruhe) installiert. Damit gibt
die EnBW den Startschuss für den Einsatz der
Brennstoffzellentechnologie in der Hausenergieversorgung. Im
kommenden Jahr werden weitere  Anlagen folgen - insgesamt mindestens
55 bis Ende des Jahres 2004. Mit dieser Vorserie gehört EnBW zu den
führenden Unternehmen und unterstreicht ihre Innovationskraft und
ihren Anspruch als  Frühstarter am Markt. Brennstoffzellen gelten
unter Experten als hocheffiziente und ökologisch sinnvolle
Schlüsseltechnologie der Zukunft. Als drittgrößtes deutsches
Energieunternehmen holt die EnBW nun die bereits in der Raumfahrt
erfolgreich eingesetzte Brennstoffzellentechnologie sprichwörtlich in
die Hauskeller.
    
    Auf Brennstoffzellen basierende Heizkraftwerke erzeugen
gleichzeitig Strom und Wärme. Die von Sulzer Hexis gelieferte
Brennstoffzelle HXS 1000 Premiere (vgl. Bild) hat eine elektrische
Leistung von maximal einem Kilowatt und eine Wärmeleistung von bis zu
24,5 Kilowatt (inklusive Zusatzheizgerät). Mit einem
Gesamtwirkungsgrad von rund 85 Prozent und einer Größe, die etwa
einer konventionellen Heizungsanlage entspricht, stößt die EnBW
weiter auf den Markt der dezentralen Energieerzeugung vor.
Angeschlossen wird die von der EnBW eingesetzte Anlage an vorhandene
Erdgasinstallationen.
    
    Damit diese innovative Technik für jeden nutzbar wird, hat die
EnBW mit der Schweizer Sulzer Hexis AG eine Vertriebsvereinbarung
über die Lieferung von Hochtemperatur-Brennstoffzellen vom Typ SOFC
(Solid Oxide Fuel Cell) für die Hausenergieversorgung bis Ende  des
Jahres 2006 getroffen. Die technische Machbarkeit Brennstoffzellen in
der Hausenergieversorgung einzusetzen, wird mit dieser Vorserie
belegt.
    
    Das Beispiel im Bereich der Brennstoffzellentechnologie zeigt, wie
innovativ die EnBW im Strommarkt agiert und  wie sie
zukunftsweisende Ideen und kreative Ansätze mit Blick auf
Anwendernutzen mit Leben füllt. So trägt etwa der Endkunde keinerlei
Investitions- und Funktionsrisiko, da die EnBW in der
Einführungsphase Besitzer und Betreiber der Systeme ist. Das Projekt
ist fest in die Geschäftsfelder der EnBW eingebunden und
unterstreicht die konsequente Ausrichtung des Konzerns als "first
mover" der deutschen Energiewirtschaft.
    
    Die Brennstoffzellen-Aktivitäten der EnBW sind ein Schwerpunkt auf
dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Demonstration. Neben der
Installation des ersten SOFC Brennstoffzellen-Heizgeräts für die
Hausenergieversorgung werden ab Mitte Januar 2002 die Vorbereitungen
für den Einsatz einer 250 Kilowatt PEM-Brennstoffzelle getroffen.
Diese Brennstoffzelle soll ebenfalls in Mingolsheim installiert
werden. Sie wird voraussichtlich ab Februar 2002 an das Thermarium
angeliefert, einem Schwimmbad im Kurgebiet von Mingolsheim und dort
Strom und Wärme ins Netz einspeisen.
    
    
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