EnBW Energie Baden Württemberg AG

Gerhard Goll: "Wiederherstellung des Vertrauens in unseren Kraftwerksbereich oberstes Ziel"

    Karlsruhe (ots) - "Es ist unsere Aufgabe, das uneingeschränkte
Vertrauen aller in unser Tun wiederherzustellen." Mit diesen Worten
kommentierte der Vorstandsvorsitzende der EnBW Energie
Baden-Württemberg AG, Gerhard Goll, am Dienstag die jüngsten Vorgänge
um das Kernkraftwerk Philippsburg, Block 2. "Dazu gehört zunächst,
Fehler einzugestehen. Unser Kraftwerksbereich hat menschliche Fehler
gemacht. Ich selbst habe davon ansatzweise erst letzten Samstag und
ausführlich gestern erfahren.
    
    Fehler sind dazu da, dass man daraus lernt. Gott sei Dank haben
die gemachten Fehler keine schädlichen Konsequenzen für Anlage und
Bevölkerung gehabt. Aber Konsequenzen sind zu ziehen, um Zweifel (die
auch ich habe) für die Zukunft auszuschließen. Ich bin mir mit dem
Bund und dem Land einig, dass es aus diesem Grund richtig ist, die
Anlage vorläufig vom Netz zu nehmen. Auch wenn ich davon überzeugt
bin, dass wir engagierte und qualifizierte Kraftwerksmitarbeiter
haben, müssen wir noch mehr für die Sicherheits-Kultur tun.
Personelle Konsequenzen sind unumgänglich, wenn anderweitig Zweifel
nicht ausgeschlossen werden können. Dies vor allem wird in den
nächsten Tagen aufzuarbeiten sein. Ich möchte keinen Zweifel daran
lassen, dass jeder der Betroffenen gegebenenfalls zu solchen
Konsequenzen bereit sein muss. Denn ohne das absolute Vertrauen in
die Zuverlässigkeit der handelnden Personen, gibt es keine
Rechtfertigung für den Betrieb solcher Anlagen, das ist meine
Überzeugung", erklärte Goll.
    
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