EnBW Energie Baden Württemberg AG

EnBW unterstützt FORTU BAT
Neuartige Lithium-Metall-Batterie soll auch als Großzelle entwickelt werden
Gute Marktchancen durch hohen Energieinhalt und geringes Gewicht

    Pfinztal-Berghausen (ots) - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG
unterstützt die FORTU BAT Batterien GmbH bei der Fortentwicklung und
Markteinführung ihrer neuartigen Lithium-Metall-Batterie. Anläßlich
eines Informationstags zum Stand der Entwicklungsarbeiten der sich
vor allem durch hohen Energieinhalt und geringes Gewicht
auszeichnenden FORTU-Batterie erklärte die EnBW am Freitag in
Pfinztal-Berghausen, dem Sitz der FORTU GmbH: "Wir sehen gute
Marktchancen für diese Batterie neuen Typs - vor allem bei
Anwendungen, bei denen es auf Leistungsfähigkeit, kompakte Maße und
geringes Gewicht ankommt."
    
    Ermutigt zu einer optimistischen Einschätzung der Marktchancen der
FORTU-Batterie sieht sich die über ihre Tochtergesellschaft EnBW
Ingenieure GmbH zu 21 Prozent an dem Unternehmen FORTU GmbH
beteiligte EnBW vor allem durch die Fortschritte und guten Ergebnisse
der seit 1996 bei FORTU laufenden Entwicklungs- und
Erprobungsarbeiten.
    
    Nun soll die bislang nur als Kleinzelle für den Einsatz in
Werkzeugen, beispielsweise in Akkuschraubern, entwickelte Batterie
auch in Form von Großzellen für weitere Anwendungsbereiche
weiterentwickelt werden - etwa für die Energieversorgung von
Flurförderfahrzeugen, wie Gabelstaplern, Hebebühnen,
Vorfeldfahrzeugen auf Flughäfen sowie Krankenfahrstühlen oder
Golf-Caddies, womit beachtliche Stückzahlen erreicht werden könnten.
Ein weiteres denkbares Einsatzgebiet ist das Bordnetz von Autos, das
aufgrund wachsenden Leistungsbedarfs der elektrischen Verbraucher
künftig möglicherweise eine höhere Spannung als die bisherigen 12
Volt benötigen wird.
    
    Aus Sicht der EnBW ist es derzeit völlig offen, ob es zeitnah
gelingen wird, Batterien jeden Typs für den Einsatz als
Antriebsenergiequelle so zu ertüchtigen, daß ein Einsatz von
batteriebetriebenen Elektroautos technisch und wirtschaftlich eine
sinnvolle Alternative zu klassischen Antriebsformen wird - zumal die
Automobilhersteller inzwischen ihre Hoffnungen und Investitionen eher
auf die Brennstoffzellentechnik konzentrieren.
    
    Die Entwicklung der FORTU Lithium-Metall-Batterie wurde aus
Mitteln der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg gefördert.
Nach dem Rückzug des Landes Baden-Württemberg aus der Stiftung wird
diese inzwischen ausschließlich von der EnBW und ihrem
Partnerunternehmen Neckarwerke Stuttgart AG (NWS) getragen. Die EnBW
hat aber auch direkt Anschubhilfen für FORTU geleistet.
    
    
ots Originaltext: EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Unternehmenskommunikation
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 (07 21) 63-1 43 20
Telefax: +49 (07 21) 63-1 26 72
unternehmenskommunikation@enbw.com
www.enbw.com

Original-Content von: EnBW Energie Baden Württemberg AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: EnBW Energie Baden Württemberg AG

Das könnte Sie auch interessieren: