Verband der Chemischen Industrie e.V.

Chemie: TBT gehört nicht in Bekleidungstextilien
In Deutschland kein Einsatz von TBT bei der Herstellung von Fasern oder für textile Hilfsmittel

Frankfurt am Main (ots) - Der Stoff Tributylzinn (TBT) hat auf Grund seiner toxischen Eigenschaften in Bekleidungstextilien nichts verloren. Deshalb wird er in Deutschland weder von den elf im Verband IVC organisierten Chemiefaserherstellern als Katalysator verwendet noch von den rund 50 Produzenten von chemischen Textilhilfsmitteln als antibakterieller Zusatz vermarktet. Dies teilte heute der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Frankfurt in Zusammenhang mit dem Nachweis von TBT in verschiedenen Kleidungsstücken durch ein Laboratorium mit, das im Auftrag des ARD-Magazins "Plusminus" tätig war. Ungeachtet dessen kann sich der VCI anhand der bislang vorliegenden Informationen nicht erklären, woher die TBT-Spuren in den untersuchten Bekleidungsstücken stammen. Auch in Deutschland werden Bekleidungstextilien mit antibakteriellem Schutz ausgerüstet. Der VCI weist jedoch darauf hin, dass die deutschen Hersteller von chemischen Textilhilfsmitteln ausschließlich alternative Substanzen anbieten, die ohne gesundheitliche Probleme für den Konsumenten eingesetzt werden können. Tributylzinn wird in Deutschland in der Textilindustrie ausschließlich und nur noch in sehr geringen Mengen zur bioziden Ausrüstung kunststoffbeschichteter technischer Textilien - zum Beispiel für Zelte oder LKW-Planen - eingesetzt. ots Originaltext: VCI Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Kontakt: Manfred Ritz VCI-Pressestelle Telefon: 069/2556-1550 Fax: 069/2556-2550 E-Mail: ritz@vci.de Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie e.V., übermittelt durch news aktuell

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