ADAC SE

Erste Jahreshauptversammlung ADAC SE
Stabiles Ergebnis in 2016
Konzern: 1,13 Mrd. Euro Umsatz, 71 Mio. Euro Jahresüberschuss
Moderates Wachstum für 2017 erwartet

Der Aufsichtsrat der ADAC SE (von links): Michael Sauer (ADAC Servicios, Spanien), Dr. Andrea David (Geschäftsführerin ADAC Stiftung), Dr. August Markl (Präsident ADAC e.V.), Jens Kuhfuß (Vizepräsident Finanzen ADAC e.V.), Melanie Böhmisch (Gesellschaft für Kommunikationsservice Passau), Oliver Neumüller (ADAC SE). Weiterer Text über ...

München (ots) - Auf der ersten Jahreshauptversammlung der ADAC SE, deren Kerngeschäft mobilitätsorientierte Produkte und Leistungen sind, wurde heute in München der Konzernabschluss 2016 vorgestellt. Finanzvorstand Ralf Spielberger zeigte sich zufrieden: "Die ADAC SE blickt auf ein wirtschaftlich stabiles Jahr zurück."

2016 wurden umfangreiche Reorganisationsmaßnahmen im Rahmen der "Reform für Vertrauen" des ADAC umgesetzt. So wurden diverse Konsolidierungskreis-Veränderungen vorgenommen, die zwar keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ADAC SE hatten, jedoch nur einen eingeschränkten Vergleich mit dem Vorjahresergebnis zulassen. "Um eine noch stärkere Unabhängigkeit von den ausschließlich mitgliederorientierten Vereinsaktivitäten zu gewährleisten, wurde die ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH auf die ADAC SE verschmolzen," erklärt Spielberger. Die ADAC SE sei somit der direkte Rechtsnachfolger der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH, in welcher seit 1981 die wirtschaftlich tätigen Tochtergesellschaften zusammengefasst waren.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Gesamtleistung blieb im Geschäftsjahr 2016 nahezu konstant, die Konzernumsatzerlöse der ADAC SE lagen bei 1,13 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich wie erwartet auf 71 Millionen Euro (2015: 86 Mio. Euro). Gründe hierfür waren neben einem geringeren Finanzergebnis vor allem ein gestiegener Personalaufwand in der ADAC SE. Sowohl durch die Neuausrichtung als auch durch Konsolidierungskreisveränderungen sind Mitarbeiter auf den Konzern übergegangen - vor allem im Dienstleistungs- und IT-Bereich.

Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 2,10 Milliarden Euro. Die Steigerung resultierte dabei im Wesentlichen aus den Vorgängen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung. Die Finanzierungsstruktur hat sich dadurch zwar grundlegend verändert, verfügt aber durch die deutliche Erhöhung im Finanzmittelfonds über eine stabile Basis. Beim Anlagevermögen gab es eine Steigerung um 59 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro, während das Umlaufvermögen um 55 Prozent auf 390,52 Millionen Euro sank. Das starke Plus beziehungsweise Minus in diesen Bereichen resultiert aus Sondereffekten im Zuge der Umstrukturierung. Das Konzerneigenkapital erhöhte sich im Jahresvergleich um 9 Prozent und lag bei 1,07 Milliarden Euro (2015: 981,7 Mio. Euro).

Entwicklung in den Sparten

Das Umsatzwachstum im Konzern resultierte vorrangig aus den Sparten Versicherungen, Assistance-Leistungen sowie Autovermietung. Letztere lag deutlich über den Erwartungen durch überproportionales Wachstum im internationalen Bereich. Neben der stärkeren Nachfrage war dieses Wachstum auch auf die vermehrte Nutzung des Online-Buchungsportals zurückzuführen, das beispielhaft für die Ausrichtung des gesamten Unternehmens steht. Marion Ebentheuer, die das Vorstandsressort Versicherungen & Finanzdienste verantwortet: "Die Digitalisierung ist eine große Chance und somit ein Schwerpunkt für die Geschäftsstrategie in der ADAC SE. Wir wollen und müssen für mobile Menschen mehr mobile Angebote und Dienstleistungen in unserem Portfolio anbieten."

Ausschüttung an Gesellschafter

Die Hauptversammlung hat der Verwendung des Bilanzgewinns der ADAC SE in Höhe von 63,62 Millionen Euro zugestimmt. Sie beschloss, diesen in Höhe von 51,11 Millionen Euro an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Betrag wird in die Gewinnrücklage eingestellt. Der ADAC e.V. (erhielt rund 46 Millionen Euro) ist mit einem Anteil von 74,9 Prozent und die ADAC Stiftung (erhielt rund 5 Millionen Euro) mit 25,1 Prozent an der ADAC SE beteiligt.

Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

"Die Entwicklung des Konzerns im Jahr 2016 war insgesamt zufriedenstellend, auch dank des Engagements der Mitarbeiter der ADAC SE und ihrer Tochtergesellschaften", so Ralf Spielberger weiter. "Für das laufende Geschäftsjahr 2017 erwarten wir hier moderates Umsatzwachstum." Die größte Herausforderung sei es jetzt, dass die ADAC SE dem eigenen 'Best-in-class-Anspruch' genüge und die Geschäftsprozesse so effizient wie möglich gestalte. "Wir möchten, dass die Mitarbeiter die Zeit und den Raum haben, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und darüber hinaus Platz für Innovationen geschaffen wird."

Die strategische Zielsetzung der ADAC SE sei organisches Wachstum im Bereich mobilitätsorientierter Dienstleistungen. Das Unternehmen wolle seine Ertragskraft weiter steigern und bis zum Jahr 2020 ein Effizienz- und Innovationsprogramm umsetzen. Mahbod Asgari, Vorstand für Automobile Services, erläuterte abschließend: "Wir setzen auf Wachstum - aber nicht zu jedem Preis. Wir wollen uns qualitativ und quantitativ den sich verändernden Anforderungen unserer Zielgruppen anpassen. Kunden und Mitglieder sollen die ADAC SE mit Qualität, Marktnähe, Produktprofil und hoher Wirtschaftlichkeit assoziieren."

Zu diesem Text bieten wir Fotos und eine Grafik unter http://presse.adac.de an. Den ADAC SE Konzernabschluss 2016 finden Sie unter www.bitly.com/adac-se-hv.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts. Zum 1. Januar 2017 besteht sie aus 37 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Verlag GmbH & Co. KG. Die Hauptgeschäftsaktivitäten sind mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte mit hohem Qualitätsanspruch. An der ADAC SE sind der ADAC e.V. mit einem Anteil von 74,9 Prozent und die ADAC Stiftung mit 25,1 Prozent beteiligt.

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