Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Aktualisierte Patienteninfos zu den Themen HKP und Parodontitis
Druckfassung oder kostenloser PDF-Download verfügbar

Köln (ots) - Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat ihre Patienteninformationen "Der Heil- und Kostenplan für die Versorgung mit Zahnersatz" und "Parodontitis - Erkrankungen des Zahnhalteapparates vermeiden, erkennen, behandeln" in aktualisierten Auflagen vorgelegt. Die beiden Broschüren können ab sofort auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/informationsmaterial in gedruckter Form bestellt oder als kostenlose PDF-Datei abgerufen werden.

Der HKP - transparent, nachvollziehbar, leicht verständlich Die Publikation über den Heil- und Kostenplan (HKP) informiert detailliert und leicht verständlich über alle Abschnitte und die Bedeutung der Felder des Formulars. In der neuen Auflage sind bereits die jüngsten Ergänzungen berücksichtigt, auf die sich KZBV und GKV-Spitzenverband zum 1. Februar 2016 geeinigt haben. Patientinnen und Patienten werden danach künftig auch explizit über den voraussichtlichen Herstellungsort beziehungsweise das Herstellungsland des Zahnersatzes aufgeklärt.

Der HKP ist die gesetzlich vorgeschriebene Grundlage für jede Versorgung mit Zahnersatz. Vor Beginn der Behandlung muss der behandelnde Zahnarzt den HKP erstellen und der Krankenkasse des Patienten zur Prüfung, Bewilligung und Festsetzung des Festzuschusses übergeben. Aus dem HKP ergibt sich unter anderem die Höhe des Eigenanteils, den der Versicherte bei einer Versorgung mit Zahnersatz nach dem Willen des Gesetzgebers bezahlen muss.

Zahnbetterkrankungen bei bis zu 80 Prozent der Versicherten

Die neu gestaltete und inhaltlich ergänzte Broschüre zur Parodontitis steht neben einer Ausgabe in Deutsch ab sofort auch in den Hauptmigrantensprachen Türkisch und Russisch zu Verfügung. Versicherte und Patienten können sich informieren, wie eine Parodontitis rechtzeitig erkannt und behandelt werden kann, welche Risikofaktoren bestehen und welcher Schutz möglich ist.

Parodontitis ist weit verbreitet: Bis zu 80 Prozent der Versicherten in bestimmten Altersgruppen leiden an einer Form der Zahnbetterkrankung. Bei Erwachsenen sind parodontale Probleme einer der Hauptgründe für Zahnverlust. Die Wissenschaft sieht Hinweise für Wechselwirkungen mit anderen Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes.

Mit Prävention und modernen Therapiekonzepten gegen Parodontitis

Die KZBV setzt sich für die umfassende Weiterentwicklung und Neubeschreibung der Parodontaltherapie im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein. Die Volkskrankheit Parodontitis soll durch Prävention, moderne Therapiekonzepte sowie durch Sensibilisierung und Förderung der Eigenverantwortung der Patienten so erfolgreich eingedämmt werden, wie das bei der Karies in weiten Teilen der Bevölkerung schon gelungen ist.

Neue Website der KZBV zum Thema Zahnersatz

Bereits seit einigen Wochen ist zudem die neue Website der KZBV www.informationen-zum-zahnersatz.de freigeschaltet. Das Portal erläutert mit Kurzfilmen, Texten und Animationen verschiedene Formen des Zahnersatzes und gibt eine Übersicht über die kostenlosen Beratungsangebote der zahnärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften. Der Schwerpunkt dieses neuen Informationsangebotes liegt auf den Kosten, die bei einer Zahnersatzbehandlung entstehen können.

Pressekontakt:

Kai Fortelka
Telefon: 030 280 179-27, E-Mail: presse@kzbv.de
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