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MEDICA/ ComPaMED 2000 - Experten aus aller Welt treffen sich für vier Tage in Düsseldorf zur international größten Medizinmesse

    Düssdeldorf (ots) -
    
    Entspannte An- und Abreise: MEDICA/ ComPaMED mit neuen
Öffnungszeiten
    
    Deutsche Medizintechnik freut sich über starke Nachfrage aus dem
Ausland
    
    Vom 22. bis 25. November 2000 wird Düsseldorf wieder zum
international wichtigsten Reiseziel der Medizinbranche. Experten aus
der ganzen Welt werden zur MEDICA, Weltforum für Arztpraxis und
Krankenhaus, und zur ComPaMED, Internationale Fachmesse für
Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische
Fertigung, erwartet (Vorjahr: 122.000 Besucher). Über 3.500
Aussteller aus 58 Ländern präsentieren in allen 17 Hallen des
Messegeländes innovative Produkte und Dienstleistungen rund um Klinik
und Praxis, 53 Prozent sind internationale Aussteller.
    
    Um die Straßen in und rund um Düsseldorf während dieses
besucherintensiven Messe-Highlights zu entlasten, hat die Messe
Düsseldorf im Einklang mit ihren im MEDICA-Beirat vertretenen
Messepartnern beschlossen, die Öffnungszeiten der MEDICA/
ComPaMED-Fachmesse um eine Stunde nach hinten zu verlegen - von 10
bis 19 Uhr (Vorjahr: 9 bis 18 Uhr). "So stellen wir sicher, dass sich
die MEDICA-Besucher sowohl morgens aber auch abends möglichst wenig
mit Berufspendlern in die Quere kommen. Das bedeutet für alle mehr
Zeitgewinn," ist Horst Giesen, Projektleiter der Messe Düsseldorf,
überzeugt vom Erfolg der Maßnahme, die von vielen Ausstellern und
Besuchern gewünscht wurde. Unverändert bleibt das Messeende samstags
- 10 bis 17 Uhr.
    
    Die deutsche Medizintechnik erhofft sich von der MEDICA weitere
positive Impulse. Nach einem schwachen Ergebnis im letzten Jahr
blicken die im Bereich der Medizintechnik aktiven Unternehmen derzeit
wieder optimistischer in die Zukunft. Vor allem eine starke Nachfrage
aus dem Ausland habe zuletzt die Auftragsbücher besser gefüllt als
zuvor, während die Inlandsnachfrage unverändert von einer starken
Investitionszurückhaltung geprägt sei. Dies teilte Dr. Christof
Steimel, Mitglied des Vorstandes des Forum Deutsche Medizintechnik,
anlässlich der Pressekonferenz zur MEDICA 2000 mit. Einen
regelrechten Boom erlebte im 1. Halbjahr 2000 das Geschäft mit Asien
(Zuwachs von 51,2% auf 381 Mio. Euro). Die Aufträge aus den USA
nahmen um 35,8% auf 614 Mio. Euro zu. Mit 19,4% konnten auch die
Exporte in die EU-Staaten auf 1,2 Mrd. Euro deutlich zulegen.
    
    Nach der Integration der INTERHOSPITAL im letzten und der INTERFAB
in diesem Jahr hat die MEDICA ihre marktführende Stellung unter den
internationalen Medizinmessen noch weiter ausbauen können. Gezeigt
wird in Düsseldorf der gesamte Workflow der medizinischen Behandlung
- von der Diagnose über die Therapie bis hin zur stationären
Versorgung.
    
    Zahlreiche Sonderschauen, Kontaktbörsen und Informationszentren
runden das Angebot der MEDICA ab, wobei die Sonderschauen den
direkten Wissenstransfer von der Theorie zur Praxis ermöglichen.
Immer mehr zum Innovationsforum des wachsenden Marktes der
medizinischen Informations- und Kommunikations-technik hat sich in
den vergangenen Jahren zum Beispiel die Sonderschau MEDICA MEDIA
entwickelt. Expertenschätzungen zufolge wird sich allein der
europäische Markt der Kommunikationssysteme für Krankenhäuser bis
2005 um fast 15% auf rund 405 Mio. DM erweitern (lt. Studie der
Unternehmensberatung Frost & Sullivan), zugleich werden neue Medien
in der Medizin gravierende Einschnitte für die Lehre in den
Hochschulen und für die ärztliche Fortbildung bewirken. Die MEDICA
MEDIA 2000 setzt hier einen thematischen Schwerpunkt und zeigt anhand
verschiedener Produktbeispiele auf, wie die Kommunikations- und
Informationssysteme im Gesundheitswesen zukünftig realisiert werden.
Vorgestellt werden u. a. die elektronische und internetfähige
Patientenakte sowie VITAL, ein einheitlicher
Datenkommunikationsstandard für das Gesundheitswesen.
    
    "Forschung für die Gesundheit der Zukunft" lautet das Motto der
Sonderschau MEDICA RESEARCH, die in diesem Jahr ihre Premiere feiert.
In Halle 3 gewähren Forschungsinstitute Einblick in den aktuellen
Stand ihrer mitunter spektakulären Arbeiten. Die Universität
Heidelberg stellt z. Bsp. den rechnergestützten
Operationsarbeitsplatz der Zukunft vor, mit durchgängiger
Prozesskette von der diagnostischen Datenakquisition über die
Operationsplanung bis hin zur roboterunterstützten operativen
Umsetzung. Die Technische Universität Berlin präsentiert unterdessen
Fortschritte in der Infarktvorbeugung und zwar eine polymere
Gefäßstütze zur dauerhaften Offenhaltung von verengten Blutgefäßen.
    
    Ergänzt wird die MEDICA in diesem Jahr bereits zum neunten Mal
durch die ComPaMED, Internationale Fachmesse für den Zuliefermarkt
der medizinischen Fertigung. In Halle 4 demonstrieren 142 Aussteller,
dass die Qualitätssicherung der Patientenversorgung dort beginnt, wo
sie der Patient gar nicht vermutet - bereits bei der Auswahl
organisch verträglicher Rohstoffe und geeigneter Vorprodukte und
Komponenten zur Herstellung medizinischer Produkte.
    
    Begleitet wird die MEDICA/ ComPaMED-Fachmesse durch zwei große
Kongress-Veranstaltungen: den MEDICA-Kongress, zu dem rund 10.000
Teilnehmer aus allen medizinischen Berufsgruppen erwartet werden
sowie den seit letztem Jahr parallel ausgerichteten Deutschen
Krankenhaus speziell für Experten aus dem Bereich der stationären
Versorgung. Während der MEDICA-Kongress ein umfangreiches
Themenspektrum von der Naturheilkunde über die Gendiagnostik bis hin
zur Molekularmedizin abdeckt, lautet das Generalthema des 23.
Deutschen Krankenhaustages "Unternehmen Krankenhaus". Im Mittelpunkt
steht vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über
wirtschaftlicheres Handeln im Gesundheitswesen der Wandel der
stationären Versorgungseinheiten zu modernen Dienstleistern.
    
    Ungeachtet der neuen Messe-Öffnungszeiten beginnen die Seminare
und Veranstaltungen des MEDICA-Kongresses (Mi. bis Sa.) und des
Deutschen Krankenhaustages (Mi. bis Fr.) entsprechend der
Vorankündigungen um 9.30 Uhr oder später. Der MEDICA-Eintritt ist für
jeden möglich. Die Tageskarte für Erwachsene kostet DM 37,-
(Dauerkarte DM 126,-) und für Schüler, Studenten und Auszubildene DM
19,-. Alle Tickets sind zugleich VRR-tauglich und ermöglichen damit
die kostenlose Benutzung der Verkehrsmittel des Verkehrsverbundes
Rhein-Ruhr im Messeverkehr. Anmeldungen für den MEDICA-Kongress
werden entgegengenommen unter Tel. 0211- 45 60-983/ -984.
    
    Aktuelle Informationen zur MEDICA 2000 und ihren
Veranstaltungsbestandteilen gibt es auch im Internet unter
www.medica.de.
    
ots Originaltext: Messe Düsseldorf GmbH
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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MEDICA/ ComPaMED 2000
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Kerstin Schmidt
Tel.: +49(0)211/4560-444/-549
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