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Roboter einfach bauen und programmieren
All-inclusive-Bausätze ideal für Einsteiger

Make 2/15 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/115465 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Make"

Hannover (ots) - Wer als Anfänger in die Programmiererei einsteigen will, sollte beim Roboter-Bausatz nicht sparen. All-inclusive-Bausätze von Lego und Fischertechnik sind zwar keine Schnäppchen, sorgen aber mit verständlichen Anleitungen für Bau- und Bastelspaß von Beginn an, schreibt das Magazin Make in seinem Robotik-Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe 2/2015.

Sieben Roboter-Plattformen hat die Redaktion von Make auf den Prüfstand gestellt. Von günstig bis teuer, von einfach bis luxuriös war alles dabei: Wegen der grafischen Entwicklungsumgebung und der einfachen Anleitung eignen sich die Bausätze von Lego und Fischertechnik sehr gut für Anfänger.

Der Kampfroboter aus dem Lego Mindstorms EV3 Baukasten für 300 Euro kann fahren, Kugeln verschießen und ausweichen. Der Robo TXT Discovery von Fischertechnik kostet 350 Euro, hat aber auch mehr Rechenpower und Zubehör, beispielsweise eine Webcam mit Objekterkennung. Für deutlich weniger Geld kann man mit gebrauchten Lego Spybotics Programmieren lernen. Den leistungsschwachen Robotern, die es bei eBay schon für rund 10 Euro gibt, kann man mit wenigen Zeilen Code das Kolonnefahren beibringen. Wie das funktioniert, beschreibt Make in einem 8-seitigen Artikel.

Roboter auf Arduino-Basis haben Vor- und Nachteile: "Eine Dokumentation gibt es oft nur online und auf Englisch", erklärt Daniel Bachfeld, Chefredakteur von Make. "Hier ist Eigeninitiative gefragt. Dafür sind Arduino-Roboter echte Open-Source-Hardware mit aktiver Anhängerschaft, die fleißig Projekte teilt und bespricht." Der Arduino Robot bringt schon einiges mit und lässt sich für eigene Projekte noch erweitern. Makeblocks Starter Robot Kit-Blue ist aus Aluminium und dank starker Motoren Outdoor-tauglich.

Für Bastel-Profis empfiehlt die Redaktion den Robot Arm für 70 Euro, der wie ein Industrieroboter aussieht und sich für tolle Maker-Projekte eignet. Zudem stellt Make in seinem Robotik-Schwerpunkt einen günstigen Arduino-kompatiblen Robot vor, den selbst Schüler und Hobby-Robotiker leicht nachbauen und programmieren können.

Das Magazin Make (früher c't Hacks) gibt es für 9,90 Euro im ausgesuchten Zeitschriftenhandel oder im heise-shop.

Das Magazin Make und die Veranstaltung Maker Faire wollen die Begeisterung für Technik, Wissenschaft und IT sowie den kreativen Umgang damit fördern. Am 6. + 7. Juni findet zum dritten Mal die Maker Faire in Hannover statt, am 3. + 4. Oktober hat die Maker Faire in Berlin Premiere.

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Sylke Wilde
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